Archiv für February 2006

Terroristische Einsatzbesprechung

Meinen kameradschaftlichen Gruß, liebe Mit-Terroristen. Im heutigen Eintrag möchte ich das Suizidkommando Kiel Nord 3 zwecks Einsatzbesprechung koordiniert wissen. Der geplante Anschlag auf Wurst-Udo – einem Wahrzeichen kapitalistisch-teuflischer Brut der westlichen Welt – findet wie geplant am morgigen Donnerstag, dem 23.02.2006 um 13:00 UTC+5 statt.

Die Namensliste der freiwilligen Egosprenger samt Anschrift, Geburtsdaten, Passfotos und mobilen Endgeräte-Nummern wird natürlich intern per uncodierter Mailingliste versandt, so wie immer. Es sind bitte mitzubringen: Regenkleidung, Sprengstoffgürtel, Marshmallows, auf Wunsch auch effekthaschende Feuerwerkskörper sowie entsprechend ausformulierte Lebensversicherungen zugunsten der Geheimen Schläferschaft Germany (GSG) e.V.. Ersatzzünder werden vor Ort gestellt. Unmittelbar vor der Heiligen Tat wollen wir uns noch mit Freunden und Familien bei McDönelds treffen, um einen geselligen Abschied und das ein oder andere Getränk zu uns zu nehmen. Ihr seid alle herzlich eingeladen.

Nanü? Höre ich da jemanden Mumpitz sagen? Aber ganz und gar nicht – denn der eigentliche Mumpitz liegt in diesem Falle – wie in so vielen anderen – ganz wo anders. Nämlich beim EU-Ministerverrat, welcher Demokratie und Menschenrechte derart zu verlächerlichen weiss, dass man meinen sollte, man dürfe in baldiger Zukunft nur noch mit offener Hose durch die Straßen laufen.
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brrreeeport Report

Derzeit geht – angeheizt vom – der um. Was sich anhört wie ein auf Grund übermässigen Tabakkonsums guttural erbrochener Paarungslaut, soll einen Versuch mit dem Hintergrund einer statistischen Erhebung darstellen. Oder anders: Dutzende von Blogs schreiben dieser Tage Einträge, in denen das Wort brrreeeport vorkommt. Damit soll getestet werden, mit welcher Geschwindigkeit Dienste und Suchmaschinen wie , , , und dererlei mehr eben jene Blogs scannen und im Index listen.
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Morden für Mohammed

Islamisten weltweit in Aufruhr, verschiedenste Landesflaggen werden verbrannt und voller Verachtung getreten und bespuckt, Botschaften angegriffen, Menschen getötet. Der Grund dafür dürfte inzwischen weitreichend bekannt sein: eine Karikatur. Ein lausiges Bildchen in einem dänischen Tagesblatt. Eine Karikatur, wie sie zuhauf auch in islamistischen Blättern zu finden ist – beispielsweise über das Judentum. Eine Karikatur, wie sie scheinbar nur für andere Religionen legitim zu sein scheint, ohne ein Freibrief für Massenhysterie und Mord zu werden. Warum ein Freibrief? Weil es viele deutsche Medien so zu sehen scheinen, denn auf einmal werden da Stimmen der Einsicht und Entschuldigungen laut. Verständis wird geheuchelt, dass solch ein cartoonisiertes Bildchen ja nicht richtig sei und man könne es verstehen, wenn sich jemand beleidigt fühle. Dabei sollte doch gerade Deutschland ob seiner geschichtlichen Vergangenheit bereits wissen, was es mit der Welle auf sich hat.
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Kasse machen mit Verzweiflung

Direkt anknüpfend zum Spam-Bericht und auch sinngemäß zum dortigen Schlusswort passend, trudelte soeben eine ungewollte Werbemail an, bei deren Inhalt ich echt nicht weiss, ob ich lachen oder darüber weinen soll.
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