Wenige Themen haben in letzter Zeit das allgemein eher kühle, deutsche Gemüt so angestachelt wie die umstrittene “Du bist Deutschland“-Kampagne, welche derzeit massivst durch die meinungsbildenden Medien kursiert. Nebst Oppositionsbildungen und Vergleichen zum Nazi-Regime liefert man sich förmlich Schlammschlachten mit den Initiatoren. Dabei ist die Idee, welche sich hinter der Kampagne verbergen mag, nicht mal unbedingt die Schlechteste. Denn – und das darf man als Deutscher ruhig zugeben – wir sind das einzige Land, welches sich schämt, das Wort “Nationalstolz” überhaupt in den Mund zu nehmen. Wer auch nur daran denkt, lebt schon mit der Angst, ein Nazi zu sein. Ausländerhasser, Antisemit, xenophober Paranoiker. Und was würden dann bloß die Nachbarn sagen?
Vor vielen Jahren wusste einst mein Geschichtslehrer ein mir bis heute in deutlicher Erinnerung gebliebenes Fallbeispiel zu erzählen:
Frage einen Amerikaner, was er ist.
Er wird Dir sagen: “Ich bin Amerikaner!”Frage einen Franzosen, was er ist.
Er wird Dir sagen: “Ich bin Franzose!”Frage einen Japaner, was er ist.
Er wird Dir sagen: “Ich bin Japaner!”Frage einen Deutschen, was er ist.
Er wird Dir sagen: “Ich bin Postbote!”
Traurig, aber wahr. Der Horizont des Durchschnittsdeutschen beschränkt sich auf Heim und Herd. Man definiert sich nicht über Land und Leute, sondern nur noch über sich selbst. Ein treusorgender Partner, ein trautes Heim, ein geregelter Job. Der persönliche Mikrokosmos als Ausdruck des Etwas-Wert-Seins, der eigenen Identifikation und einer Zugehörigkeit, die uns vor über einem halben Jahrhundert verloren ging. Einem Stolz, der uns damals gestohlen wurde, von – wie es so schön heisst – den Sünden unserer Vorväter. Sünden, deretwegen der Deutsche noch heute gebückt statt aufrecht durch die Lande schleicht.
Nicht, dass der persönliche Umkreis etwas Schlechtes wäre – ganz im Gegenteil – jedoch wäre es falsch, dort bereits die Grenzen zu ziehen. Sicher darf man stolz auf seine Leistungen sein, stolz auf seinen Beruf und stolz auf die Familie – aber was darüber hinaus? Muss ich als Deutscher ständig das Gefühl haben, mich rechtfertigen zu müssen, wenn ich meine Herkunft offenbare? Oder ist es rechtens, dass mich die Paranoia beschleicht, sobald ich ein “Deutschland“-Shirt anziehe, welches womöglich noch in Nationalfarben koloriert ist? Während andere Völker für ihr Land leben, kämpfen und sterben, schämen wir uns nur für unseres – und das, obgleich die Scham an sich das wirklich Beschämende daran ist. Der Durchschnittsdeutsche lebt noch immer in einer ständigen, unterschwelligen und unterdrückten Angst, von international Zugezogenen bewertet zu werden. In unseren Köpfen diskriminieren wir uns selbst. Klar gibt es auch immer wieder jene Angehörige anderer Kulturen, welche den Deutschen an sich als Nazi zu kategorisieren wissen. Aber genau jene sind es, die sich ironischerweise durch eine solche Diffamierung selbst als ignorante Rassisten outen.
Was aber noch viel schlimmer ist als gegen solche heutzutage eher vermindert auftretenden Vorurteile zu kämpfen, das sind Deutsche, die stets mahnend “da vorne” stehen. Die jedwede Aussage mit dem Dritten Reich zu verknüpfen wissen, und die aus einer Großschreibung der Worte “Drittes” und “Reich” sofort eine Affinität zum Rechtsradikalismus beurkunden können. So wurden ob der Eingangs genannten Kampagne sofort wieder Stimmen laut, welche den Slogan “Du bist Deutschland” mit Nazi-Propaganda auf eine Stufe stellten, gab es doch unter Adolf einst eine ähnliche Parole. Sicher, die Motivation wird eine ähnliche sein – der Aufruf, sich mit seinem Land zu identifizieren. Dennoch werden hier ganz andere Ursachen und Bevölkerungsschichten angesprochen. Wir sind heute – über fünfzig Jahre später – ein multikulturelles Land. Ein Schmelztiegel der Hautfarben und Religionen. Tür an Tür, wo einst Grenzen auf der Landkarte sowie auch in Köpfen waren. Die Werbekampagne richtet sich nicht wie einst an die “arische Herrenrasse”, sondern an all jene, die in diesem Land beheimatet sind. Es geht eben nunmehr darum, die persönlichen Grenzen des Mikrokosmos abzubauen und einen Schritt nach vorne zu wagen. Einen Schritt auf andere Menschen zu, einen Schritt in Richtung neue Perspektiven, einen Schritt in eine optimistischere Zukunft, die nicht nur aus den ewig gleichen Klageliedern und Selbstmitleid besteht. Es geht darum, selbst etwas zu schaffen, um es gemeinsam zu schaffen. Und auch, wenn es jene gibt, die bereits ausgezehrt und kraftlos sind oder schlichtweg keine Möglichkeiten haben, etwas zu bewegen – so behaupte ich einfach, lohnt es sich doch, wenn wenigstens “die Anderen” für kommende Generationen kämpfen.
Und all jene, die diese Kampagne der Großmauligkeit und Klugscheisserei wegen als nationalsozialistisches Zeichen werten, dürfen gerne weiter mit ihren Stammtischparolen ihre Lokal-politische Hexenjagd betreiben. Doch welche Zukunft sollen wir denn noch als Land haben, wenn ständig eine Horde selbsternannter Weltverbesserer mit erhobenem Zeigefinger mahnend auf der Vergangenheit herumreitet?
Einziger Kritikpunkt, welchen ich an dieser Kampagne anbringen möchte, ist, dass ich dort nur Menschen – sogenannte “Prominente” – sehe, welche über Probleme reden, die sie selbst nicht haben. In sinnentleerten Phrasen, die sie selbst nicht verstehen. Denn wenn ich der Schmetterling bin, der den Baum entwurzelt, und zeitgleich auch der Baum bin, der vom Schmetterling entwurzelt wird – welche mysteriöse Botschaft höheren Geistes soll mir hier vermittelt werden? Dass ich ein anti-ökologisch handelnder Randalierer bin, der sich selbst die Wurzeln kappt? Aber verzetteln wir uns nicht in Kleinigkeiten. Das wäre zu Deutsch.




Für wie mündig hält man sein Volk, wenn man ihm sagt was es ist?
Es müsste eher heissen, wie entmündigt habe ich ein Volk, dass ich ihm Wertgefühl doktrinieren muss.
[...] Passend zum Wetter und zur Lage der Nation bringen Mundstuhl ebenfalls eine Kickerhymne heraus, die nebst der WM – und das muss man einfach mal erwähnen – wesentlich mehr für das Deutschlandgefühl tut, als so eine abgeschlaffte “Du bist Deutschland“-Ego-Kampagne, in der irgendwelche Pseudo-Promis Probleme per sinnentleerten Phrasen wegmauscheln, die sie selbst nicht haben. Der Track heisst “Germans“, kommt als locker-flockige Reggae-Schwingmucke daher und ist – Zitat – kein WM-Song, sondern die neue Nationalhymne, verkleidet als Sommerhit. Mundstuhl selbst dürfte übrigens jeder kennen – zumindest von den neeeervigen bööööösen Weihnachtstassen, die aber auch mit einem Track auf der Single zu hören sind, ebenso wie mit einem neuen Stück. Wer mal reinhören möchte, kann sich eben kurz zu Amazon rüberklicken, wo vier der sechs Tracks als Preview auf die heimische Lauschattacke warten. [...]
Ich bin stolz darauf, das wir keinen übersteigerten Nationalstolz brauchen. Um es mit den Goldenen Zitronen zu sagen:”Ich bin ich und du bist Deutschland!”
mal ehrlich, es ist doch logisch, das die Deutschen eher Lokalpatrioten sind als Nationalpatrioten, denn mit meiner Stadt kann ich mich identifizieren, hier ist meine Heimat, hier kenne ich viele Leute. Was verbindet mich den zum beispiel mit dir? Unsere gemeinsame Sprache und Geschichte. Vielleicht noch die Fußball- nationalmannschaft, aber ansonsten?!? nach deiner Argumantation könnte man auch Fragen, warum du die Grenzen so eng ziehst, warum sollten wir uns nicht als Europäer oder gar als Erdenbürger sehen? Weil Leute wie du nicht über ihren beschränkten deutschen mikrokosmos nicht hinausschauen wollen;-). Sei du ruhig Patriotisch, ich brauch das nicht.
Hoppla ich seh grad wie alt der Eintrag ist, hoffentlich liest da noch irgendwer.
Klar seh’ ich das, wenn hier Kommentare kommen. Muss die ja händisch freischalten. ;-)
Deine Argumentation dabei ist aber sehr interessant – denn einerseits argumentierst Du mit Lokalpatriotismus und dass uns beide nichts verbindet ausser die Sprache, etc. – aber auf der anderen Seite wirfst Du mir einen beschränkten Horizont vor, wenn ich von “Deutschland” rede.
Sicher bin ich auch Lokalpatriot. In meinem Falle Braunschweig, obwohl ich derzeit (noch) in Kiel wohne. Aber ich bin ehrlich – das reicht mir nicht. Und bevor es jemals zu einer europäischen Gemeinschaft bzw. Zugehörigkeit kommt, wie es zum Beispiel auch in den Vereinigten Staaten der Fall ist, fehlt noch der nötige Zwischenschritt in Form des Nationalstolzes. Denn wie sonst sollte man sich mit anderen verbrüdern können, wenn man es nicht einmal mit den Seinen schafft? Das heisst jetzt nicht, nur, weil jemand die Deutsche Mentalität nicht mag, kann er auch keine andere mögen. Das heisst lediglich, dass es dem “Deutschen an sich” so geht. Die gesamte Scheuklappenmentalität und die Angst, beurteilt und abgestempelt zu werden.
Was mich derzeit an der WM so fasziniert, das ist der neu aufgelebte Patriotismus. Die Deutschen sind wieder wer – wenn auch nur temporär. Und im Gegensatz zu vor über 50 Jahren teilen wir diesen Patriotismus. Wir verbrüdern uns mit allen Nationen, die derzeit hier “zu Gast bei Freunden” sind, wie es so schön heisst. Man liegt sich gegenseitig in den Armen, lacht, weint, tanzt und feiert zusammen. Denn nur, weil man Stolz auf sein Land ist, heisst das noch lange nicht, dass man andere Völker ausschliesst. Und genau das wäre auch ein Schritt zu einer “One Blood”-Mentalität. Das wäre dann mein beschränkter Mikrokosmos, aber ich fürchte, den werde ich Zeit meines Lebens nicht mehr erleben. Vor allem, wenn sich die Leute nach der WM wieder in ihre Schneckenhäuser zurückziehen und sagen, sie brauchen das alles nicht. ;-)
Ich arbeite seit ca. einem Jahr in Alabama, USA. Ich bin noch nie so stolz gewesen, ein Deutscher zu sein. Worauf ich stolz bin? Da gibt es tausende Gruende, z.B. duales Bildungssystem, keine Todesstraffe und Achtung von Menschenrechten, umweltbewusstes Denken und Handeln, Toleranz und gesellschaftlicher Liberalismus, Trennung von Kirche und Staat, der deutsche Pazifismus, deutsche Normen (DIN, TUEV), deutsche Verkehrswege und -systeme. Ich koennte die Liste endlos fortsetzen. Was ich meine, dass sich viele Deutsche gar nicht bewusst sind, in was fuer einem grossartigen Land sie leben. Das USA Bild in Deutschland ist eine Hollywood Illusion und sicherlich sind Orte wie NY oder LA geil, wenn man genug Geld hat und zu den oberen 10,000 gehoert. Aber die groessten Teile der USA sind stock konservativ, rueckschrittlich und leiden unter Bildungsarmut. Im Prinzip leisten Europaer und Asiaten hier Aufbauarbeit. Sicherlich ist ein Teil der deutschen Geschichte dunkel, aber meine Generation zws. 20-30 hat damit nie etwas zu tun gehabt. Wir leben in einem freien Europa ohne Krieg mit immer weniger Grenzen. Daher sehe ich die deutschen Nationalfarben aus einer anderen Perspektive. Z.B. es ist cool als Deutscher mit einem Deutschland T-Shirt in den USA rumzulaufen, weil viele Leute hier Deutschland von ihrer Zeit im Militaer kennen und ueberhaupt nicht diese Vorurteile haben, welcher eher von den Medien benutzt werden. Meine Grosseltern sind Sudetendeutsche und Pommern – Vertriebene. Ich benuzte z.B. nach wie vor die deutschen Staedtenamen in Osteuropa. Aber ich denke es ist klar dass diese Gebiete nie wieder deutsch sein werden. Im freien Europa sollten Polen und Tschechen einfach auch die deutsche Geschichte ihres Landes wuerdigen, was teils auch geschieht und die Deutschen diese Laender anerkennen.
Abschliessend, die Medien sollten weniger ueber das Dritte Reich berichten. Das ist Geschichte. Es wichtig, dass die Deutschen sich ueber die Zukunft gedanken machen, z.B. Demographie und Reform des Sozialwesens, um dieses grossartige Land zukunftsfaehig zu machen und zu erhalten.
Ich bin gegen Naitonalstolz aus verschiedenen Gründen.
1. Weil alle anderen (auser Deutschl.) es machen/haben heißt das noch lang noicht das man Nationalstolz befürworten sollte.
2. Desweiteren bin ich der Auffassung, das Natiolität/-stolz oder noch besser Vaterlandsliebe (ich krieg das kotzen.. ;) nur der erste Schritt zum Rassismus sind. Das mag für die meisten übertrieben klingen, aber wenn wir uns selbst nicht mehr als ein Teil der Menschheit sondern einer Nation sehnen, wo wird das wohl hinführen??
3. Diese Sachen wie Nationalstolz usw. sind widerum die Aufhänger womit junge Leute geblendet werden um Werdienst abzuleisten oder in den Krieg zu ziehn.
Um missverständissen vorzubeugen:
Ich selbst bin ein in Deutschland geborener und lebender Ausländer, hänge mehr mit Deutschen und was sonst noch was rum als mit meinen eigenen Landsleuten, weil es sich halt so ergeben hat und bin froh drum. Hätt ich Nationalstolz /-gefühle oder ähnliches, würd ich mit hoher warscheinlichkeit dich auf der Straße stehn und dich anhauen ob du “Probleme” hast , wenn ihr wisst was ich mein ;) .
ICh will auch nicht schlechtreden, da ich Deutschland als eines der noch am besten geführten Länder sehe, auch wenn wir hier auch unsere Probleme haben, aber Deutschland war/ist für einige andere Länder immer noch ein Vorzeigeland was Rechte und Ordnung und Freiheiten angeht. Aber muss man sich deshalb abgrenzen und sagen “stolz deutscher zu sein”? zumal 99,9% der Leute eh nur Mitläufer sind und eh nix dazu beigetragen haben ;). Ich find es sehr schön so multikulturell: wo keiner auf seine Nation pocht, müsste man nur noch den großteil der ausländer integrieren um sie auch an diesem Gefühl teilhaben zu lassen ;)
PS: Meine Meinung, wems net passt, pech gehabt^^ jedem seine Meingung
Ich gebe meinem Vorredner Recht!
Ich bin 22, in Deutschland geboren, aufgewachsen, u in einer Gegend in der ich groß nie Kontakt zu gleichaltrigen “Ausländern hatte” …
Dieser Nationalstolz den so manche Menschen hinterm großen Teich hinlegen ist gespielt, er wird dafür benutzt um jeden Tag hunderte kleine Schafe ins Militär zu trieben um für “ihr” land zu sterben .. ok .. woanders binden sie sich bomben um … da geht es um religion …
läuft alles aufs selbe hinaus …. krieg gegen die die was anderes behaupten
ich will nicht behaupten deutsche sollten/könnten nicht stolz sein (wobei ich ja weniger stolz bin auf ein land das systematisch das sozialwesen abbaut) … ich will auch nicht sagen andere können nicht stolz auf ihr land sein . aber worauf ist man denn da stolz?!
dass in den USA bis auf ein Präsident jeder mind. einen eigenen krieg führte? dass die meisten kriege auf fremden land ausgeführt werden?
man verehrt nicht das land … die verehren alle die leute die das land angeblich besser gemacht haben, die es befreit haben, die blut anderer vergossen haben
das ist nicht aufs 3. reich bezogen … sondern auf die momentane realität …
“sowas können wir uns nicht gefallen lassen, schließlich sind wir …”
wenn das noch mehr denken machts bals bumm u wir sind alle weg! …
Sch** auf Nationalstolz … auf welche vergangenheit sollen wir stolz sein? (die frage erübricht sich schon am wort vergangenheit)
auf welche gegenwart sollen wir stolz sein? auf den haupfen geldgeiler säcke an derspitze die sich die taschen voll scheffeln auf kosten anderer? die unfähig sind in logischen zusammenhängenden ketten?
die leute in meinem alter die rumgröhlen “Deutschland Dautschland” .. die meinen sicher noch die WM … anderes kann ich mir nicht vorstellen …
ein rechtssystem das dem täter mehr beisteht als dem opfer
ein gesundheitswesen das krank macht (wisst ihr überhaput was die während des WM-Troubels beschlossen haben?! sicher nicht … die köpfe waren ja voller bunter fähnchen)
ein staat der immer mehr quellen der einnahmen sucht um arme noch ärmer zu machen
ein staat in dem man bestraft wird kinder zu bekommen
ich bin definitiv nicht stoltz auf mein land .. ich wüsst nicht worauf … für die vergangenheit bin ich zu jung, für die gegenwart hab ich versehentlich n auge fürs wesentliche
ich bin stolz ich zu sein, meinen prizipien treu zu sein, kein mitläufer zu sein, zu meiner meinung zu stehen …
“.Ich kann nicht stolz auf ein Land sein, ihr Deppen! Ich kann stolz drauf sein, wenn mein Kind nach einer guten Erziehung meinerseits Erfolg und Anerkennung im Leben bekommt. Ich kann stolz sein, wenn ich Leistungen erbracht habe, die mich in meinem Ansehen oder in meiner beruflichen Laufbahn weiter bringen. Aber wie um alles in der Welt kann ich stolz auf ein Land sein? Selbst wenn ich es könnte, dann nicht auf Deutschland. Wären wir von den Alliierten nicht einst von diesem Nazi-Kack befreit worden, würden wir heute ohne die finanzielle Unterstützung, die wir damals bekamen, am Boden herum kriechen! Nationalstolz und Patriotismus – ich kanns echt nicht mehr hören! Isoliert euch doch weiter – werdet schon sehen, was ihr davon habt! Und dann für so´n Mist hier aber das Internet nutzen, welches vom Ami-Militär, welches einst gegen euren Führer kämpfte, entwickelt wurde und mit einem Rechner hier was schreiben, der im Ausland gefertigt wurde – das ist in der Tat ein wahrhaftiger Grund, Stolz auf Deutschland zu sein…..
Verfickter Hurensohn
Deutschland ist unser Heimatland, wir sind nicht irgendein Volk wir sind die Deutschen und wir können stolz darauf sein was wir seit dem Krieg erreicht haben. Es ist doch ungerecht zu sagen Deutschland geht mich nichts an. Du lebst in diesem Land, du arbeitest dort und es geht dir gut. Das alles hast du nicht nur dir selbst zu verdanken sondern auch Deutschland. Ich bin stolz Deutscher zu sein und ich liebe mein Land
Kumpels,
ich bin kein Deutscher, aber ich gehoere jenen Leuten, die es geniessen stolz auf ihre Nationalitaet, auf ihre Geschichte (und die ist niemals einfach), – einfach auf sich selbst zu sein. Und ich hatte die kurze Gelegenheit Deutschland als Land kennen zu lernen – und ich sage nur – “wer hebt dem Hund sein Schwanz, wenn nicht der Hund selbst” – seit doch endlich bewusst, und zwar alle, was fuer Vorreiter Deutschland bzw. die Teutonen seit Jahrhunderten gewesen sind!!!
Schaetzt euch endlich selbst!!!
Ohne Euch haetten wir heute schon Moscheen von Lappland bis Barcelona!!!!
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Ich bin ausdruecklich kein Nazi.
Ich bin ausdruecklich kein Kosmopolit.
Ich plaediere aber ausdruecklich fuer die weise, bosonnene Ehre gegenueber den Errungenschaften unserer Vorfahren und uns selbst!
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Kommentare an mich gerne zur e-mail: servus@tvnet.lv
Ich bin stolz eine Deutsche zu sein und dazu stehe ich! Was vor 70 Jahren war, ist nicht vergessen, aber irgendwann ist auch mal gut mit der arschkriecherei! Ich finde, wer sich nicht benhemen kann, oder der Meinung ist das die deutschen alle scheiße sind, sollte nach Hause gehen und da weiter pöbeln. ich fahre ja auch nicht in den urlaub und pöbel die leute zu wie scheiße sich ihr leute in unserem land verhalten! nichts gegen menschen die sich anständig benehmen! Schon alleine die tatsache, das unsere Kirche (ich bin weder katholisch, evangelisch oder sonst noch was) scheiße ist und der islam das einzig wahre ist! Was soll der shit??? ich finde es traurig, das sich deutsche frauen und mädchen schlagen lassen müssen, weiol sie auf das geschleime der südländer reingefallen sind oder auch weil manche deutsche männer absolut unterbemittelt sind und sich nciht anders wehren können. meiner meinung nach müssten diese idioten in das tiefste loch und büßen! genauso ist es traurig das alte menschen in ubahnhöfen zusammengetreten werden, beschimpft werden und so weiter und das sich immer weniger frauen getrauen nachts mit öffentlichen verkehrsmitteln zu fahren! wo sind wir denn hier??? ich raff das nicht mehr und obwohl ich niemals jemanden körperlich oder seelisch schaden würde, habe ich dennoch einen tiefen groll auf die dummheit der deutschen, das sie nicht anfangen zu rufen !STOP das Reicht”! Irgendwann ist genug des guten und wir haben unsere buße schon lange beendet!
Wow, eine tolle Seite mit Leuten, die gelernt haben, vernünftig miteinander zu diskutieren und sich auszutauschen… den Kommentar von ICH lasse ich mal aussen vor, den Idioten, die nicht erkennen wie sie sich selbst zum Affen machen, schleichen sich ja doch immer wieder mal ein, noe ;)
Naja, möchte nur sagen das ich Eure statements, egal ob pro oder contra, klasse finde!!!
Teile der Kommentare hier machen mich echt aggressiv :) Nämlich die, die sich über unser Land beschweren oder sich immer wieder auf eine vergangene (!) Vergangenheit beziehen, die mit der heutigen Zeit nur noch auf diese Art der ständigen Referenz mit uns verbunden ist. Die Vergangenheit existiert nunmal, das müssen wir akzeptieren, wir müssen uns auch nicht dafür schämen, “die Scham an sich ist das wirklich Beschämende daran” Super ausgedrückt, Herr Range :D
Am schlimmsten sind aber die Personen, die sich nur beschweren. Ich habe das Gefühl, dass es irgendwie immer Menschen gibt, die alles “Regierende”, in allen Abarten, so auch Großkonzerne etc., verabscheuen und schlechtreden, einfach nur der Schmähung willen, weil sie es nicht abkönnen, dass jemand “Macht” über etwas hat. Die verhalten sich dann meist frei dem Motto “Alle Macht dem Volke!” was dann sozialistische oder bolschewistische Ausmaße annehmen kann. Mal ehrlich Leute, könnt ihr euch nicht mal auf die positiven Dinge fixieren, anstatt allen die gute Laune zu nehmen, indem man sich nur negativ äußert? Habt Freude und nehmt sie nicht den anderen weg! ;)
Interessante Sichtweisen, die sich hier lesen lassen, auch wenn ich 5 Jahre zu spät komme.
Ich persöhnlich bin es zum Beispiel leid, hinter die Äußerung “Ich bin stolz auf Deutschland!” (in welchem Zusammenhang auch immer) die Anmerkung: “Ich bin kein Nazi!” setzen zu müssen, um nicht als solcher beschimpft zu werden. Um so erstaunlicher, dass es Deutsche sind, die diese Kommentare vermutlich im Copy&Paste Verfahren zum Beispiel unter Videos auf YouTube verteilen.
Wobei “erstaunlich” das falsche Wort ist. Während Deutschland mittlerweile international sehr geachtet wird, stehen wir Deutschen uns selbst auf dem Fuß. Was ist das eigentlich? Angst vor der deutschen Vergangenheit? Angst, mit dieser Vergangenheit in Verbindung gebracht zu werden?
Mal ehrlich, der zweite Weltkrieg ist seit mehr als 60 Jahren vorbei. Es ist grausam, was unter den Nazis damals passiert ist – keine Frage, aber so langsam sollten wir mal loslassen und ein wenig nach vorne schauen.
Mit dem Blick nach vorn (und dem Wissen um die Vergangenheit – wichtig!), sollte das Wesentliche auch nicht mehr an uns vorbei ziehen: Deutschland hat viel erreicht in den vergangenen Jahren! (Auch wenn gerade in Politik & Wirtschaft mitunter fragwürdige Dinge passieren…)
Ich kann dir über deinen Artikel nur voll und ganz zustimmen! Ich selbst lebe in Luxemburg und bin halber Deutscher, und auch hier, auch wenn Luxemburg mit 47%igem Ausländeranteil ein wahrer Schmelztiegl ist, so musste ich mir schon öfters im Streit mit jemandem Wörter wie “Nazi” oder “Hitler” anhören. Muss man sich denn überall schämen für seine deutsche Nationalität? Ich bin keiner der in brauner Uniform mit Hakenkreuzflagge vor mir hin marschierend “Heil dir im Siegerkranz” singt, im Gegenteil, ich bin sogar ziemlich weltoffen. Ich ernte schon komische Blicke wenn ich in den Ferien im Hotel von anderen Jugendlichen gefragt werde, welche Nationalität ich habe und “Deutscher” sage (Meist von ENgländern). Manche gehen sogar soweit und bezeichnen mich dann als Nazi!
Nagut, bevor ich mich verliere….
Ich gebe dir vollkommen Recht Erik/Gronkh, das Beschämenste ist doch, dass man nicht mal in seinem eigenen Land etwas wie Nationalstolz empfinden kann. Ich rede dabei nicht von Hass auf Andere oder stumpfen Hurrah-Patriotismus wie ihn die Amerikaner haben, doch ich finde, es reicht. Wir, die wir heute leben, haben nichts, aber auch rein gar nichts mit den Nazis zu tun. Leute die früher, sagen wir im Jahre 1945, Achtzehn und erwachsen waren, sind doch heute 84. Somit haben wir, keine Schuld an dem, was die Nazis taten. Wir sollten uns ein Beispiel an den Engländern und Franzosen nehmen. Beide Nationen haben Indianer, Inder, Afrikaner und sonstige Ureinwohner massakriert, ausgebeutet und versklavt, und trotzdem können sie sich heute noch in den Spiegel schauen. Und wieso? Weil sie an dem Punkt angelangt sind, dass sie die Vergangenheit ruhen (nicht sterben, aber ruhen!) lassen und in eine optimistische Zukunft blicken können. Und das sollten wir auch.