Auch in ihren Foren ständig an die Ähnlichkeit zu Will Wright‘s neuester Idee in Sachen Spielefreiheit mit Namen Spore erinnert, präsentieren Flow in Games nichts desto trotz ihren Einstand in der Gaming-Welt.

Grafisch sehr schlicht und doch sehr elegant. Vom Design her innovativ sowie intuitiv. Viele Worte braucht man nicht, um flOw zu beschreiben – man muss es einfach probiert haben. So steuert man seinen mikroskopischen Fresszellen-Protagonisten per simpler Maushandhabe durch verschiedene Level, welche hier als Meerestiefen dargestellt werden. Ziel des kurzweiligen Tauchvergnügens wäre es wohl, die Mitbewohner der lauschigen Lagune zu dezimieren und dadurch pro lecker Happen zu wachsen und zu gedeihen. So wird gefressen was nicht niet- und nagelfest ist – vom harmlosen Plankton-artigen Lebewesen bis hin zur riesigen.. äh.. nennen wir es einfach mal “Amböbe”. Aber vorsicht – einige Gegenspieler kauen dem Alter Ego ebenfalls das ein oder andere sorgsam angefressene Körperteil ab, ist man nicht auf der Hut. Und auch an Gruppendynamik wurde hier gedacht – so gibt es beispielsweise eine Gattung Unholde, welche nur angreifen, sobald sie im Rudel auftreten – alleine wird schnell die Tarnung angeschmissen und abgetaucht.
Fazit: sehr kurzweilig, sehr amüsant. Interessant auch, dass man durch sein Fressverhalten selbst bestimmen kann, wie der eigene Körper evaluiert. Leider fehlt es noch an einem Ende – denn hat man sich erstmal erfolgreich durch die Fauna gefressen, bleibt einem nur noch das einsame umherpaddeln.



