Irgendwie nervt’s mich ja ein bisschen an, hier ständig so viele Videoclips zu veröffentlichen – und dabei ist das noch nicht einmal die Hälfte derer, die ich am liebsten hier reinballern würde. Dann wiederum aber muss ich mich stark zurückhalten, damit Open Sourced Brain nicht zu einem Vlog verkommt Videoblog mutiert.
Noch dazu warte ich seit Wochen schon auf Gunst und Gelegenheit, endlich mal die Versuchskonzepte in Sachen Podcasts umzusetzen, die hier dann allerdings ebenso wenig verloren hätten wie WordPress-Plugins, Tweaks und dergleichen mehr. Immerhin sollte OSB ja mal ein harmloses, waschechtes Weblog sein – so eines mit Gedanken, Geschehnissen und dem ganzen anderen Geschiss wichtigen Zeug, das alle Welt gefälligst zu interessieren hat. Angesiedelt irgendwo zwischen Katzenpipi und internationalen Diskursen, zwischen Kindheit und der Suche nach dem Erwachsensein. Alter Ego und junger Ego vereint.
So mache ich mir jetzt die Tage ein bisschen Gedanken, wie ich das Ganze am besten handlen kann. Und Lösung gibt es da eigentlich nur eine: das Aufteilen in mehrere Blogs. Die Mauer muss her. Der sagenumwobene rote Faden. Auch die anfängliche Angst, nicht mehr (oder weniger) regelmäßig posten zu können, stimmt so eigentlich gar nicht: denn bei einem Videoblog hätte ich dann nicht mehr jene Bedenken, jeden Tag ‘nen Clip reinzuhauen. Schließlich ist es ja dazu da. Das Ganze dann noch ein bisschen Netzwerk-mäßig verknüpfen, dann verteilt sich anfangs der Traffic und geht hier somit zurück – aber auf der anderen Seite erschließen sich wiederum neue Quellen und akkumulieren sich. Behaupte ich jetzt einfach mal so in meinem jugendlichen Leichtsinn.
Mal schauen, was draus wird. Ich wollt’s auch nur mal angedacht haben.




