Gaming

Spielkinder unter sich.

World of Warcraft meets Coca Cola

Kurz aber gut: zwei Suchtmittel treffen aufeinander. Denn was sonst gibt dem übermächtigen übernächtigten Nachtelf die nötige Kraft für den Raid, wenn nicht ein dicker Hieb aus der Mana-Potion Cola-Büchse. Mit dem nötigen Buff an Kalorien Koffein Awareness-Points. Wie unschwer zu erkennen ist, lief der Spot übrigens eher so in asiatischen Gefilden. Hat sich rein spieler- und trinktechnisch da wahrscheinlich eher gelohnt als bei den paar angewix.. äh.. angefixten Europäern.


Coke of Warcraft

“To sell more you have to show more!” – eine Wahrheit, welche tatsächlich direkt aus dem Blizzard’schen Marketing-Büro stammen könnte.

Meridian 59: Die Übernahme

Die Spatzen pfeifen es scheinbar allerorts von den Dächern, zumindest zwitscherte mir unlängst ein Vögelchen, ich hätte das Vorhaben, “mit einem Freund [das Onlinerollenspiel] zu übernehmen”. Höchst interessant. Diese Information stamme auch direkt von jemandem, der mich kenne. Soso.

Soweit zu den Gerüchten. Kümmern wir uns aber um die Fakten…

Der Fehler zwei springen mir hier allerdings direkt in den werten Augenkneist: “jemand, der mich kennt”, sollte genau wissen, dass ich prinzipiell schonmal gar keine Freunde habe, sondern nur zweckgebundene, temporäre Lebensabschnittsbegleiter. Weiterhin kann ich nur mäßig bis gar kein Interesse daran finden, ein desolat und konsequent heruntergewirtschaftetes Online-Rollenspiel zu übernehmen, welches – regelmäßige Lizenzzahlungen vorausgesetzt – am Ende des Monats höchstwahrscheinlich ein großes Minus auf den Firmenkonten hinterlässt. Man möge mir meine mangelnde Begeisterung verzeihen, aber bei aller verflossener Liebe zu : das Spiel scheint in einem derartig traurigen Zustand zu sein, dass dort ein Break-Even nicht einmal als Silberstreifen am Horizont zu sehen wäre. Man hielt es gar für nötig, auf der offiziellen Seite die Spielerzahlen der Server auszublenden, um sich diese Blöße nicht zu geben. Ein deprimierender, zugleich aber durchaus verständlicher Zug.

Das Wieso und Warum erspare ich mir an dieser Stelle. Manchmal muss man die Fakten nehmen, wie sie derzeit eben so sind. war mal ein tolles Spiel, ich hatte dort tolle Zeiten – als Spieler wie als Guide – aber wenn man eine Kuh vor lauter Melken nicht zum Grasen lässt, dann fällt sie eben irgendwann um. Oder so.

Um dem Ganzen jetzt noch einen professionellen Anstrich zu geben: Wir dementieren jedwede Gerüchte einer möglichen Übernahme des Online-Rollenspieles ““. Unsere Unternehmungsausrichtung hat ihren Schwerpunkt derzeit nicht in MMORPGs. Auch gibt es keinerlei Verhandlungen mit dem jetzigen Lizenzinhaber oder mit dem Lizenzgeber .

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

South Park – World of Warcraft

Eines muss man lassen – die Marketing-Gurus machen dem Firmen-Namen alle Ehre. Nach gekauften Berichten in der Tagesschau, gekauften Artikeln in der BRAVO und dergleichen mehr kommt nun der neueste Geniestreich aus den Schneesturm-Hallen: eine komplette -Folge, gewidmet und auch dem -Staff.


South of Parkcraft

Die Folge handelt von einem ausgelevelten PK, der über irgendeinen -Server läuft und wahllos alle Spieler tötet pLaY3R bash0rRt. Ganz South Park rafft sich also zusammen, um dem archetypisch dargestellten Paroli zu bieten, aber niemand der mutigen Helden überlebt die Schlacht. Das Blut vieler Hundertschaften tränkt Auen und Felder, und das Tausender soll es noch werden.

Nur vier tapfere Recken entschliessen sich, den Kampf fortzusetzen und leveln innerhalb einer Woche auf 50 hoch “…to safe the world (of warcraft)”! Für jeden, der auch nur annähernd etwas mit MMORPGs zu tun hat: angucken!

“Jim, your kids’ characters are already dead!” – “No. NOOOOOO!!”
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Chronon Flash Game

Schön, dass es so etwas noch gibt. Da bin ich heute unversehens auf den Flash Game Planet gestoßen. Der Betreiber der Seite, , setzt in seiner Freizeit per Flash innovative Spielideen um, wie es sie so noch nicht gegeben hat. Nebst der absolut bemerkenswerten Grow-Serie, auf die ich in einem späteren Posting noch eingehe, fällt vor allem der neueste Geniestreich namens auf.

Simpel betitelt als “point & click adventure” gibt es hier allerdings einen besonderen Kniff: das Ganze spielt sich nämlich wie eine Art Butterfly-Effekt. Will heissen, die Aktionen, die ich um 09:05 Uhr ausführe, können in späteren Szenen zu völlig verschiedenen Auswirkungen führen. Der Protagonist wiederum aber kann sich beliebig in den Szenen, sprich Zeiten, bewegen und dort die Gegenstände manipulieren. Das Ziel ist es, den kleinen gelben Zwerg aus dem Käfig und natürlich aus der Behausung des Ungeheuers zu befreien, welches in der Zwischenzeit eine anstrengende 13 Stunden-Schicht verbringt und somit wohl Programmierer von Beruf sein dürfte. Um das Ganze aber noch ein wenig aufzupeppen stehen auch noch verschiedene Endszenarien zur Verfügung. Allerdings gibt es nur bei einem Happy End die volle Punktzahl.

Das Ganze mag auf Anhieb etwas gewöhnungsbedürftig bis verwirrend wirken, stellt sich aber wirklich als kleine Herausforderung – für den Kopf wie für die Maustaste – heraus. Die Spielversion, die als v0 (null) angegeben ist, lässt es bereits vermuten: bei chronon handelt es sich laut Autor um eine Versuchsversion, mit der er lediglich diese Art von Spiel austesten wollte. Das nächste Game soll bald schon erscheinen, noch viel toller sein und – das ist mitunter das Schönste daran – komplett kostenlos.

Wer EYEZMAZE monetär unterstützen möchte, damit er irgendwann – in diesem Falle völlig berechtigt – sein Hobby zum Beruf machen kann, der darf das gerne hier tun und erhält als Dankeschön noch ein kleines Bonus-Spielchen.

Nochmal der Direktlink: spielen.