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	<title>Open Sourced Brain. &#187; Gedanken</title>
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	<description>Second Hand Gedankengut</description>
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		<title>Botschaften aus dem All</title>
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		<pubDate>Tue, 02 May 2006 23:12:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Was Wäre Wenn]]></category>

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		<description><![CDATA[Was wäre eigentlich, wenn wir &#8211; also die Menschheit als Ganzes gesehen &#8211; eines Tages Signale aus dem All bekämen? Sei es eine Antwort auf das, was wir bereits per Satellitenschüssel in den Äther pusten, oder auch nur eine reguläre Kontaktaufnahme? Selbiges fragte der SPIEGEL auch Harald Lesch, seines Zeichens theoretischer Astrophysiker, Professor an der ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre eigentlich, wenn wir &#8211; also die Menschheit als Ganzes gesehen &#8211; eines Tages Signale aus dem All bekämen? Sei es eine Antwort auf das, was wir bereits per Satellitenschüssel in den Äther pusten, oder auch nur eine reguläre Kontaktaufnahme?</p>
<p>Selbiges <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,druck-413784,00.html">fragte der SPIEGEL auch Harald Lesch</a>, seines Zeichens theoretischer Astrophysiker, <a href="http://www.usm.uni-muenchen.de/people/lesch/lesch.html">Professor</a> an der Universität München und bekannt als Moderator von <a href="http://www.br-online.de/alpha/centauri/lesch.shtml" rel="tag">Alpha Centauri</a>. Wie alle mehr oder weniger Intellektuellen hoffte dieser zusammenfassend auf mathematische Formeln, welche da per Sat-Express in die heimischen Lausch-Stationen übermittelt werden könnten.<br />
<span id="more-115"></span><br />
<span class=uberschrift>Warum nicht einfach Hallo sagen?</span><br />
Jetzt frage ich mich aber, wie begrüßt man in einem solchen Szenario des Morgens seine Kollegen? Oder die womögliche Ehegattin am wohlverdienten Feierabend?</p>
<p>&#8220;Oh, guten Morgen, Herr Sowieso!&#8221;<br />
&#8220;E = mcÃ‚Â², Herr Kollege!&#8221;</p>
<p>&#8220;Hallo, Schatz, wie war Dein Tag?&#8221;<br />
&#8220;aÃ‚Â² + bÃ‚Â² = cÃ‚Â², Süße. Mannomann, war das heut&#8217; &#8216;n Rumgeatze auffe Förma&#8230;&#8221;</p>
<p>Natürlich verstehe ich, warum man erpicht darauf ist, bei einer ersten Kontaktaufnahme Intelligenz zu demonstrieren. Man wäre es gerne wert, in den Reihen des kosmischen Intellektes als gleichwertig aufgenommen zu werden. Man will demonstrieren, dass die Menschheit nicht nur Stein und Keule beherrscht, sondern auch das eigene Bewusstsein. Die Überlegenheit des Geistes, die Feder besiegt das Schwert. Also redet mit uns, Jungs. Wir wissen doch, dass ihr da draussen irgendwo seid. Und wenn wir &#8220;3.14159265&#8243; sagen, meinen wir nicht Pi, sondern zeigen damit, dass wir bereits das Rad erfunden haben. Ob dieses Wissen jedoch unsere friedvollen Absichten demonstrieren oder eine einfache Grußbotschaft symbolisieren kann, ist wohl eher fragwürdig.</p>
<p><span class=uberschrift>Friedvolles, Faschistisches, Fragwürdiges</span></p>
<p>Die nächste Frage, die sich hier allerdings stellt, wäre eher ein Blick auf die Kehrseite der Medaille. Wir haben tolle mathematische Formeln, übertragen Daten nicht mehr nur durch Kupferdrähte, sondern bereits durch Glasfasern und Luft, erzielten bereits Erfolge in der Gentechnik und können sogar kurzfristig Verstorbene wieder in&#8217;s Leben zurück holen. Auf der anderen Seite aber schlachtet sich der Mensch selbst ab, tötet seinen und fremden Lebensraum, rottet für den Profit Tierarten aus, korrumpiert, intrigiert, stiehlt, lügt und hat zumeist nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei, weil sich die Taten vor sich selbst immer irgendwie rechtfertigen lassen.</p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://erik.range-it.de/wp-content/pics/mars-attacks.jpg" class="thickbox" title="Wir kommen in Frieden!"><img class=bild src="http://erik.range-it.de/wp-content/pics/mars-attacks-thumb.jpg" /></a></div>
<p>Dies soll jetzt keine ethische Abhandlung werden, sondern eher eine Überlegung in Richtung: was, wenn die &#8220;Anderen&#8221; auch so sind? Was, wenn man die tollsten Zeugnisse extraterrestrischer Intelligenz empfängt, dort aber eine eben solche Kehrseite existiert? Und wie mag die Menschheit reagieren, wenn man auf einmal Kontakt zu &#8220;Ausweltlern&#8221; hätte?</p>
<p>Weltweit haben wir noch immer &#8211; trotz des Zeitalters der Information &#8211; gegen Rassenhass zu kämpfen. Mauern in den Köpfen, Unsicherheit, religiöse sowie farbliche Unterschiede und Ängste vor dem Unbekannten führen zu Ausgrenzung und nicht selten zu Ausschreitungen und Gewalt. Wie sollte sich die Menschheit in Ihrer Naivität also einem gänzlich Unbekannten stellen? Wo vielleicht nicht nur die Sexualität oder Hautfarbe einen Unterschied machen? Wo es womöglich keinen Gott oder Allah gibt? Wo mental minder gesegnete fürchten, dass einem Zaphod Beeblebrox die Arbeitsplätze wegnimmt? Wenn auch Sprüche wie <i>&#8220;One Blood&#8221;</i> und <i>&#8220;Unter der Haut sind wir alle gleich&#8221;</i> mangels Blut und Haut nicht mehr ausschlaggebend sind? Und was, wenn die &#8220;Anderen&#8221; genau die selben Probleme mit uns Wasserbeuteln haben?</p>
<p>Die entscheidende Frage hier ist doch, ob die Menschheit primär überhaupt bereit für eine solche Kontaktaufnahme wäre. Bei den Kontaktaufnehmern selbst wird man diesbezüglich sowieso nie eine Gewissheit haben, bis der Kontakt bereits da und es somit vielleicht schon zu spät ist. Was uns selbst angeht, so haben wir doch aber bereits in früher Kinderstube gelernt, dass man sich sehr oft sehr plötzlich mit sehr hoher Fallgeschwindigkeit in Richtung Straßenpflaster wiederfindet, wenn man allzuschnell nach vorne stürmt. Was den persönlichen Schaden dabei angeht, so mag der vielleicht vertretbar sein &#8211; was aber, wenn man in seinen Entscheidungen mitunter auch Verantwortung für andere übernimmt? Nehmen wir zum Beispiel für den Anfang.. hmm.. die gesamte Weltbevölkerung? </p>
<p>Hat denn niemand bei &#8220;<a href="http://erik.range-it.de/amazon/B00008VDQV/">V &#8211; Die außerirdischen Besucher kommen</a>&#8221; gelernt?</p>
<p>Wobei sich natürlich niemand mehr beschweren wird, besuchen uns dann eines Tages die <a href="http://erik.range-it.de/amazon/B000B7VZB0/" rel="tag">Critters</a>. Denn ist der Mensch als schmackhaftes Säugetier erst einmal verdaut, so hat er die bemerkenswerte Eigenschaft, recht schnell recht still zu werden. Um nur ein Beispiel zu nennen: wäre ich zu diesem Zeitpunkt also bereits tranchiert und verspachtelt, weil irgendeine außerirdische Rasse die Botschaft Pi als interstellare Einladung zum Brunch missverstanden hat, so wäre dieser Artikel zumindest endlich mal zu En&#8230;</p>
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		<title>Nachtschicht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 07:18:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Biorhythmus ist so eine Sache. Vor allem, wenn man gar keinen mehr hat. Schon wieder ist 8:00 Uhr durch, draussen wird es langsam winterlich hell &#8211; und schon wieder fehlt die ein oder andere Mütze Schlaf. Ärgerlich vor allem, da man vor kurzem noch höchst motiviert bereits um Fünfe in der Früh unter die ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id=flickr>
 <a href="http://www.flickr.com/photos/gronkh/86300467/" title="Nachtschicht Tasten"><img src="http://static.flickr.com/9/86300467_0832b941c6_m.jpg" alt="Nachtschicht Tasten" /></a>
</div>
<p>Der Biorhythmus ist so eine Sache. Vor allem, wenn man gar keinen mehr hat. Schon wieder ist 8:00 Uhr durch, draussen wird es langsam winterlich hell &#8211; und schon wieder fehlt die ein oder andere Mütze Schlaf.</p>
<p>Ärgerlich vor allem, da man vor kurzem noch höchst motiviert bereits um Fünfe in der Früh unter die Dusche sprang, und noch dazu freiwillig. Aber irgendwie holt einen der innere Schweinehund immer wieder ein; Abends macht man mal &#8220;ein Stündchen länger&#8221; oder &#8220;guckt eben noch mal was&#8221;. Und itzund sitzt man hier und schreibt &#8220;noch schnell einen Eintrag&#8221;, anstatt schlafen zu gehen.<br />
<br clear="all" /></p>
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		<title>Alltag.</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2005 00:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ellenbogenpolitik in der Fussgängerzone. Genervte Gesichter, die ebenso grau wirken wie der Himmel in dieser derzeit eher schäbig und trist anmutenden Jahreszeit. Desillusionierte Hausfrauen, welche sich an Kassen &#8220;unscheinbar&#8221; vorzudrängeln versuchen. Selbige Hausfrauen, die einen &#8211; verhindert man das Vordrängeln erfolgreich &#8211; aus ledergegerbten, giftigen Augen ansehen, als hätte man soeben ihr Erstgeborenes gefressen. Die ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ellenbogenpolitik in der Fussgängerzone. Genervte Gesichter, die ebenso grau wirken wie der Himmel in dieser derzeit eher schäbig und trist anmutenden Jahreszeit. Desillusionierte Hausfrauen, welche sich an Kassen &#8220;unscheinbar&#8221; vorzudrängeln versuchen. Selbige Hausfrauen, die einen &#8211; verhindert man das Vordrängeln erfolgreich &#8211; aus ledergegerbten, giftigen Augen ansehen, als hätte man soeben ihr Erstgeborenes gefressen. Die Aussicht darauf, dass da &#8220;gar nichts mehr&#8221; kommt. Der Rückblick darauf, was alles gewesen ist und so nie wieder zurückkehrt. Die frustrierende Erkenntnis, dass jedes Jahr mit jedem Jahr schneller verstreicht.<br />
<span id="more-3"></span><br />
Als Kinder wollten wir immer Pilot werden. Schaffner. Geheimagent. Prinzessin. König. Fussballspieler. Millionär. Schauspielerin. Haben von exotischen Welten geträumt, von ewigen Sommern und weissen Wintern, beides begleitet von endlosen Landschaften zum Erkunden und Toben. Ein Busch war damals kein Busch, sondern womöglich der Eingang in eine andere Welt. Eine Zauberwelt, wo einfach alles möglich ist. Wir haben davon geträumt, fliegen zu können. Haben uns alles ausgemalt wie in einem Bilderbuch.</p>
<p>Aber die Bilder sind verblasst, die Träume sind geträumt. Der Busch ist nur noch irgendein Grünzeug. Im Sommer ist er noch immer grün, aber jetzt irgendwie viel unscheinbarer. Im Winter nur noch ein einfacher, kahler Strauch. Die Magie ist fort. Tot. Nur noch eine seidene Erinnerung, wenn nicht schon ganz vergessen. Jugendfreunde, die früher auf Entdeckungsreisen gehen wollten &#8211; &#8220;Wenn ich mal groß bin&#8221; &#8211; haben inzwischen geheiratet, womöglich Kinder und einen Job als Beamte. Hat man früher über die Welt sinniert und sich in den Schulstunden Zettelchen hin- und hergeschoben, wo man über Mädchen tuschelte, so redet man heute von Bausparen und Vorsorge. Vor allem Sparen und Vorsorge. Dann können wir nämlich unser Leben ab 60 so richtig genießen. Da haben wir dann ja endlich Sicherheit. Aber mit Sicherheit kein Leben mehr.</p>
<p>Manchmal glaube ich, ich bin nie richtig erwachsen geworden. Ein kleines Kind in einem großen Körper.</p>
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