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	<title>Open Sourced Brain. &#187; In eigener Sache</title>
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	<description>Second Hand Gedankengut</description>
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		<title>Geladen bei GIGA</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Videoclips]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[GIGA]]></category>
		<category><![CDATA[Höchstpersönlich]]></category>
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		<description><![CDATA[Einfach weil das hier ja mein privater Schrottplatz Blog ist, darf ich nicht nur Dinge heimlich nachträglich veröffentlichen, sondern auch mal ein paar Videos in eigener Sache rausballern. Wie zum Beispiel diesen GIGA-Trailer hier. Anfang November noch darüber geschrieben, und schon ist man unversehens und unerwartet in regem Kontakt. Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach weil das hier ja mein privater <del>Schrottplatz</del> Blog ist, darf ich nicht nur Dinge heimlich nachträglich veröffentlichen, sondern auch mal ein paar Videos in eigener Sache rausballern. Wie zum Beispiel diesen GIGA-Trailer hier.</p>
<p>Anfang November noch <a title="GIGA meldet sich zurück" href="http://opensourcedbrain.de/2011/11/01/giga-meldet-sich-zurueck/">darüber</a> geschrieben, und schon ist man unversehens und unerwartet in regem Kontakt. Vielleicht sollte ich noch anmerken, dass GIGA ja eigentlich für lange Zeit von meinem geistigen Radar verschwunden war. Erneut aufmerksam wurde ich erst, als mich David Hain, Moderator und <a title="Mädchen für Alles" href="http://www.stupidedia.org/stupi/M%C3%A4dchen_f%C3%BCr_alles" target="_blank">MfA</a> der Sendung, auf der diesjährigen Gamescom für ein spontanes, kurzes Interview überfiel. Die Quote soll zumindest gereicht haben, sich unserer zu erbarmen und gemeinsam in die Live-Sendung zu laden. Gemeinsam heißt in diesem Falle mit meinem geschätzten Freund und Kollegen <a title="Let's Plays mit Sarazar" href="http://gronkh.de/zeige/sarazar" target="_blank">Sarazar</a>.</p>
<p><span id="more-380"></span></p>
<p>An dieser Stelle nun also der doch recht spontan entstandene Trailer. Bei gefühlten minus tausend Grad nach einem kleinen <a title="Saufgelage" href="http://opensourcedbrain.de/wp-content/uploads/2011/11/saufgelage.jpg" class="lightbox" >Super Saufgelage</a> mit David und Thomas in Berlin aufgenommen und dabei natürlich komplett unvorbereitet und unrasiert. Also alles eigentlich wie immer. Aber genug geschwätzt. Da ist es auch schon, das <del>gute</del> Stück:</p>
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<div class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="350" data="http://www.youtube.com/v/wUGBypS7Cy4&amp;rel=1&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=de&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0&amp;hd=1"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wUGBypS7Cy4&amp;rel=1&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=de&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;showsearch=0&amp;hd=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></div>
</div>
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		<title>Zebensleichen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 23:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Fingerzeig]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzt]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit mache ich mir ein wenig Gedanken. Das ist jetzt generell nicht ganz so neu, aber das Thema diesmal ist das inzwischen selbst in allen Chefetagen angekommene &#8220;Web 2.0&#8243;. So sinniert man über die Informationsflut, welche damit einhergeht &#8211; und vor allem über die verwasweissichwievielfachte Datenmenge, die nun täglich dank Twitter, facebook, Blogs ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit mache ich mir ein wenig Gedanken. Das ist jetzt generell nicht ganz so neu, aber das Thema diesmal ist das inzwischen selbst in allen Chefetagen angekommene &#8220;Web 2.0&#8243;. So sinniert man über die Informationsflut, welche damit einhergeht &#8211; und vor allem über die verwasweissichwievielfachte Datenmenge, die nun täglich dank Twitter, facebook, Blogs &amp; Co durch die Leitungen glüht.</p>
<p>Noch vor nicht allzulanger Zeit haben Herr Hinz und Frau Kunz gerade mal ihre mit Frontpage 2000 designte Pseudo-Homepage über Haus und Hund bei geocities gehostet &#8211; und schwupps, kaum schaut man mal nicht hin, schwafelt jeder drittletzte Vollpfosten bei Dutzenden von &#8220;Social Networking Plattformen&#8221; im Minutentakt überflüssigen und absolut irrelevanten Information Overflow quer durch seine Live Feeds.<span id="more-250"></span></p>
<p>Man darf mich nicht falsch verstehen &#8211; ich bin ebenso angetan von der Möglichkeit, schnell und einfach per Sozialplattform mit Familie, Geschäftspartnern, allerlei Bekannten und Freunden zehnten Grades &#8220;connected&#8221; zu sein. Trotz aller Farm- und Mafiaspiele, ausgewürfelten Glückszahlen, Spammails, Werbekommentaren, egozentrischen Dauerpostern und -einladern hält man auf diese Weise viel einfacher Kontakt mit Menschen, die man sonst leider viel zu selten sehen/sprechen würde. Weltweit. Ganz einfach per Mausklick. Abgesehen vom ewig währenden Datenschutz-Disput brechen diese Plattformen Länder- und Kommunikationsbarrieren und schaffen das, wozu die Politik bislang nie in der Lage war: sie bringen Menschen zusammen. Eine tolle Sache.</p>
<h4>Aber&#8230;</h4>
<p>&#8230;was ich an dem ganzen Hype nicht verstehe, ist Folgendes. Ich tu&#8217; mich nun schon seit bereits drei Jahren schwer damit, wieder einen Einstieg zum Bloggen zu finden. Worüber schreiben? Welches Thema ist spannend genug? Was interessiert den werten Leser? Was wäre mal wieder ein richtiger Knaller, um mit Pauken und Trompeten weiterzuschreiben? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Nichts! &#8212; Nichts, was nicht schon tausendfach geschrieben, gemeint, geäußert, gebloggt, getwittert wurde. Wahlweise aktuelle Themen aufgreifen, die schon anderswo zur Genüge abgehandelt wurden, oder sich mal wieder hinsetzen und ein paar eigene Gedanken machen &#8211; und hoffen, dass es jemanden interessiert. Und genau an diesem Punkt, so behaupte ich strotzend vor Arroganz und Hochmut, trennt sich die Spreu vom Weizen.</p>
<p>Was sich derzeit an <span style="text-decoration: line-through;">Meinungen</span> Müll durch all die modernen Massenmedien schlängelt, was für ein Aufkommen an wirklich übflüssigem Datenrotz da über die Deiche bricht, das ist &#8211; zumindest, was mich betrifft &#8211; schier unbegreiflich. Nehmen wir den sogenannten facebook Live Feed &#8211; das ist jener, der auf der Startseite anzeigt, was all &#8220;Freunde&#8221; gerade so treiben. Da schreiben Leute, dass sie gerade ein Stück Käse essen. Jemand posted ein Bild von einem braunen Karton. Ein anderer schreibt stets nur <em>&#8220;Guten Morgen&#8221;</em> und <em>&#8220;Ich bin müde&#8221;</em>, begeistert von der Anhängerschaft mit zahlreichen <em>&#8220;Ich aber auch&#8221;</em>s kommentiert. Wieder ein anderer informiert uns darüber, dass er gerade vor dem Klo auf seine Mutter wartet. Bei aller Liebe &#8211; wo soll das enden? Von all dem gehaltlosen Mist, der über Twitter insgesamt so hereinbricht, mal zu schweigen.</p>
<h4>RT ιƒ уσυ ℓσνє тωιттєя <strong>♥</strong></h4>
<p>Ist das nun die neue Generation des Kommunizierens? Belanglosigkeiten in die Welt spammen &#8211; und mit einer großen Textblase voller Nichts großen Jubel und Glorie ernten? Dienen all die super Sozialisierungs-Seiten letzten Endes denn nur dazu, &#8220;Hallo hier bin ich&#8221; zu schreien, um in einer schnelllebigen Welt den Kontakt nicht gänzlich zu verlieren? Aber welchen Wert hat das Ganze dann? Kein gedanklicher Austausch, keine Substanz &#8211; nur sinnentleertes Geschwafel und/oder Werbung in eigener Sache. Hätte ein <a href="http://www.dalebasler.com/wp-content/uploads/2008/04/physicsbook_full.jpg" class="lightbox" >Albert Einstein</a> die Relativitätstheorie erfunden, wenn er &#8220;mit seinem iPhone Pics über die App auf fb geuppt&#8221; hätte? Würde Shakespeare twittern? Und wenn ja: <a href="http://twitter.com/shakespearesays">wie sähe das aus</a>?</p>
<p>Scheint nicht irgendwie vor lauter Kommunikation die eigentliche Kommunikation verloren gegangen zu sein?</p>
<h4>Roter Faden: Reloaded</h4>
<p>Was ich nun zusammenfassend eigentlich loswerden wollte: bei all der Überthematisierung allen Ortes in Stichworten, Abkürzungen und Snippets fällt es bisweilen doch schon schwer, etwas zu finden, worüber sich schreiben lässt. Aber ist das Ganze dann noch der Ausführung wert? Oder hätte ich den ganzen Artikel doch eher twittern sollen?</p>
<p>In diesem Sinne auf ein Neues:<img class="alignright size-full wp-image-269" title="twitter" src="http://opensourcedbrain.de/wp-content/uploads/3.png" alt="" width="128" height="128" /></p>
<blockquote><p>&#8220;<strong>Nach 3 Jahren endlich die Reanimation von OSB! Mit echten Texten statt Snippets! o_O .. Da steckt viel ♥ drin! Cya, #gronkh</strong>&#8220;<br />
(17 chars left.)</p></blockquote>
<p>PS: Ich bitte um etwas Nachsicht, was den Gedankenfluss angeht. Zwischendurch wollte ich in verschiedene Richtungen gehen, schweiften die Gedanken doch wieder in diverse Richtungen &#8211; von wandelnden Rechtschreibkatastrophen bis hin zu Abhandlungen über Foren, Zeitmangel und Usenet. Was das Bloggen angeht, bin ich wohl etwas eingerostet &#8211; aber mit ein bisschen Glück wird das wieder. Zum Glück liest hier momentan wahrscheinlich sowieso noch niemand mit. ;)</p>
<p>PPS: Schön, dass ich <a href="http://www.argh.de/archives/2715/">nicht der Einzige</a> bin, dem die Massenvermedialung so auffällt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein neues Zuhause</title>
		<link>http://opensourcedbrain.de/2007/02/25/mein-neues-zuhause/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 01:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gästehaus steht übrigens noch frei. Will jemand? Ab Juli wird alles anders. Gefunden via Svoogle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gästehaus steht übrigens noch frei. Will jemand?</p>
<div class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" data="https://s3.amazonaws.com:443/slideshare/ssplayer.swf?id=26188&#038;doc=neues-zuhause-27774" width="425" height="348"><param name="movie" value="https://s3.amazonaws.com:443/slideshare/ssplayer.swf?id=26188&#038;doc=neues-zuhause-27774" /></object><br />
<span>Ab Juli wird alles anders.</span>
</div>
<p>Gefunden via <a href="http://www.svoogle.org/2007/02/25/mein-neues-zuhause/" title="Svoogle">Svoogle</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von Winterschlaf, Rechtfertigungen und schlechten Ausreden</title>
		<link>http://opensourcedbrain.de/2007/02/16/von-winterschlaf-rechtfertigungen-und-schlechten-ausreden/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Feb 2007 23:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist schon ein bisschen komisch. Dabei habe ich mir doch geschworen, genau das nicht zu tun. Und doch ist es da, lungert unwohl im Bauch und macht sich breit. Verbündet sich mit dem allmorgendlich ausgeschlürften Cappuccino zu einem nervösen Kribbeln und beschleunigt den Herzschlag. Fast, als hätte man etwas Schlimmes verbrochen und wurde nun ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon ein bisschen komisch. Dabei habe ich mir doch geschworen, genau das nicht zu tun. Und doch ist es da, lungert unwohl im Bauch und macht sich breit. Verbündet sich mit dem allmorgendlich ausgeschlürften Cappuccino zu einem nervösen Kribbeln und beschleunigt den Herzschlag. Fast, als hätte man etwas Schlimmes verbrochen und wurde nun dabei erwischt. Da ist es nun also und fordert seinen Tribut. Das Gefühl, sich plötzlich doch irgendwie rechtfertigen zu müssen.</p>
<p>Aber Rechtfertigen vor wem eigentlich? Und weswegen? Eigentlich hatte man ja schon unlängst festgestellt, dass gerade ein privates Blog keinen äusserlichen Zwängen unterliegen sollte. Selbst in ein Online-Tagebuch schreibt man also eigentlich nur dann, wenn einem danach ist und wenn man sich die Zeit nehmen kann. Aber uneigentlich? Tja. Uneigentlich sitze ich hier, überlege mir nebenher den tatsächlichen Grund für eine den Jahreswechsel überdauernde Abwesenheit &#8211; und wie ich diesen am besten erklären kann. Wobei sich da wieder die Frage stellt: wem erklären? Ich kann jetzt schreiben <i>&#8220;Dir erklären&#8221;</i> oder <i>&#8220;Euch erklären&#8221;</i>, aber wer ist da überhaupt? Und wer noch nach so &#8220;langer&#8221; Zeit? Bei Freunden kann man sich Jahre später melden und ist trotzdem wieder spontan ohne böses Gefühl im Gespräch. Funktioniert sowas auch bei Blogs und einer eventuell noch vorhandenen Leserschaft? Gleichzeitig sicher ein interessanter Versuch in Sachen längerfristige Abwesenheit, den kein sogenannter A-Blogger freiwillig durchführen würde, liefe er doch Gefahr, seine gesamte Leserschaft im großen Void des Internets zu verlieren.<br />
<span id="more-237"></span><br />
Die große Frage, die sich dabei natürlich stellt, ist: warum eigentlich rechtfertigen? Unterliegt man objektiv gesehen überhaupt einer Verantwortung gegenüber mehr oder weniger regelmäßigen Lesern? Man könnte fast meinen, man drifte in&#8217;s Philosophische ab und frage sich, was denn nun der Sinn des Ganzen überhaupt sei. Denn rein objektiv gesehen, klar, ist ein privates Blog eben nur eine private Homepage. Ein bisschen öfter aktualisiert vielleicht, ohne das anno dazumal obligatorische <i>&#8220;optimiert für IE in 800&#215;600, copyright in 2001&#8243;</i> am Seitenende, aber die ganze Sache hat leider einen Haken. Leser urteilen nicht objektiv. Wird eine gewisse Frequenz beim Veröffentlichen neuer Beiträge eingehalten, so wird diese Frequenz auch von den Lesern angenommen. Kommt dann erstmal nichts mehr, so fragt man sich unwillkürlich nach den Ursachen des Ausbleibens. Ist man als Blogkonsument gerade anfangs noch guter Dinge und ziemlich sicher, es möge da ja bald weitergehen &#8211; sicher nur etwas dazwischengekommen &#8211; so sollte man als Blogbetreiber nach zwei Monaten eigentlich denken, das war&#8217;s. Exitus. Ende. Dahin der schöne Traffic. Hinfort sind all&#8217; die &#8220;Eater&#8221; &#8211; Feed-Konsumenten -, welche man sich mühevoll per Posting-Qualität oder -Quantität aufgebaut hat. Die vom vielen Beitragsschreiben noch immer verschorften, gichtberittenen Hände &#8211; für Nichts und wieder Nichts? Oder wie es eine nicht unbedingt sehr erfolgreiche Pop(p)band der 90er ausdrücken würde: &#8220;Nur für den Kick, für den Augenblick?&#8221;</p>
<p>Erstaunlicherweise aber hat Open Sourced Brain sehr viel weniger an Traffic eingebüßt als <del>gedacht</del> befürchtet. Nach wie vor tummeln sich hier jeden Tag zwischen 700 und 900 unique User, wobei sicherlich auch ein Unterschied besteht zwischen Seiten, die vor allem von Stammlesern leben und Seiten, die eben vor allem von Suchmaschinen-Traffic leben, so wie diese hier. Eine Seite ersterer Art würde eine zweimonatige Pause wohl nur schwerlich verschmerzen, aber hier ist es fast schon egal, da sich die Besucher nur in spezifischen, sie jeweils interessierenden Bereichen aufhalten. Ganz klar, ein <a href="http://erik.range-it.de/2006/05/29/loituma-boom-vol-2/" title="Open Sourced Brain: Loituma Boom Vol. 2">Loituma</a>-Klicker interessiert sich wenig für <a href="http://erik.range-it.de/thema/entwicklung/wordpress/plugins/" title="Open Sourced Brain: WordPress-Plugins">WordPress-Plugins</a> und umgekehrt. Leute, die sich über diverse Gaming-Foren kurz auf die <a href="http://erik.range-it.de/2006/10/06/south-park-world-of-warcraft/" title="South Park: Make Love, Not Warcraft">World of Warcraft South Park-Folge</a> reinlinken, schließen anschliessend gleich danach wieder <del>das Browserfenster</del> den entsprechenden Tab, weil sie der ganze andere Rotz gar nicht interessiert. Was zwar trotz allem sehr praktisch für eine solche Schreibpause ist, wirkt sich fast schon verheerend für die Stickiness der Seite aus, sinkt doch der Schnitt von Usern / PageViews immens ab. Hier immerhin von einem 1:5 auf ein 1:2-Verhältnis. Werbetreibende hätten also trotz nur gering absteigender Besucherzahlen in diesem Falle einen tiefen Einschnitt zu verzeichnen, da auch die Conversion-Rate hier extrem absacken würde. Die Leute interessieren sich lediglich &#8211; wenn überhaupt &#8211; für die Zielseite, welche sie anschließend wieder schließen. Dies also zu meinen Beobachtungen für jene Webmaster, die&#8217;s interessiert, welche aber nicht freiwillig eine zweimonatige Testpause einlegen wollen.</p>
<p>Der tatsächliche Grund des Ausbleibens ist natürlich keine Testpause, auch wenn ich das jetzt prima als Ausrede vorschieben könnte. Die Wahrheit sind schlicht und ergreifend Zeit und Motivation. Mitte Dezember der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norovirus" title="Wikipedia: Norovirus">Noro-Epidemie</a> anheimfallen, vor Weihnachten dann große Hektik, in den besinnlichen Tagen ein bisschen Zeit für die Familie, anschließend meldet sich Noro nochmal für einen Gastauftritt zurück, schon steht der Jahreswechsel vor der Tür. Das neue Jahr begann privat mit zwei Todesfällen im erweiterten Familienkreis, einer positiven Krebsdiagnose im engeren Familienkreis, sowie einer Diagnose auf <a href="http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/medizin/550381.html?nv=ct_mt" title="Stern: Schlaf-Apnoe">Schlaf-Apnoe</a> im engsten Familienkreis. Beruflich gesehen startete 2007 im Januar mit insgesamt fünf neuen Servern (plus entsprechender Arbeit) und mehreren neuen Projekten (plus entsprechender Arbeit) für die Firma, einem ungeahnten Umsatzrekord, sowie einem Besucherrekord bei einem unserer Projekte von 130.000 Uniques an einem Tag. Eine Mischpoke der Gefühle. </p>
<p>Da dieser Blog mein rein privater Spielplatz ist, hatten neue Blogeinträge also nicht unbedingt die allererste Priorität. Ab Anfang Februar hätte da auch schon längst wieder was stehen sollen, aber hastenichgesehn war da wieder diese unangenehme Situation, dass nichts, was man nun wieder schreiben wollte, gut genug hätte sein können, diese unangenehme Pause zu rechtfertigen. Und an dieser Stelle bitte bei Absatz 2 weiterlesen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Cassandra&#8217;s Run 4: Schratherbst</title>
		<link>http://opensourcedbrain.de/2006/12/03/cassandras-run-4-schratherbst/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 19:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird kalt in Deutschland. Bitterkalt. Wir schreiben das Jahr 2040, Schauplatz Deutschland, Nürnberg. Big Brother hat die Herrschaft übernommen und präsentiert sich der Öffentlichkeit in Form von NorCon, dem freundlichen Regierungsmonopol. Als die erste Folge von Cassandra&#8217;s Run im Jahre 2000 noch leicht unsicher auf Sendung ging, war die spielerische Mischung aus George Orwells ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://erik.range-it.de/pics/cassandras-run.jpg" title="Cassandra's Run 4: Schratherbst" rel="lightbox" class="lightbox" ><img src="http://erik.range-it.de/pics/cassandras-run-small.jpg" alt="Cassandra's Run 4: Schratherbst" class="bildr" /></a>Es wird kalt in Deutschland. Bitterkalt. Wir schreiben das Jahr 2040, Schauplatz Deutschland, Nürnberg. Big Brother hat die Herrschaft übernommen und präsentiert sich der Öffentlichkeit in Form von <strong>NorCon</strong>, dem freundlichen Regierungsmonopol. Als die erste Folge von <strong><a href="http://www.cassandrasrun.de/" title="Cassandra's Run: Offizielle Seite" rel="tag">Cassandra&#8217;s Run</a></strong> im Jahre 2000 noch leicht unsicher auf Sendung ging, war die spielerische Mischung aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Orwell" title="George Orwell (Wikipedia)" rel="tag">George Orwell</a>s <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)" title="1984 (Wikipedia)" rel="tag">1984</a> und <a href="http://www.shadowrun.de/sr/" title="Shadowrun (Offizielle Seite)" rel="tag">Shadowrun</a> noch weitab einer möglichen Realitätswerdung. Heute &#8211; im Zeitalter der Angst- und ökonomischen Interessenpolitik &#8211; ist das fiktionale Hörspiel bereits den Kinderschuhen entwachsen und beglückt bald in einer vierten Folge den <del>paranoiden</del> realitätsnahen Freund des freien Geistes.</p>
<p>Am <b>Mittwoch, den 6. Dezember 2006</b> geht Cassandra nun endlich das vierte Mal erfolgreich auf ihren Feldzug gegen das System. Wer um <b>21.00 Uhr</b> also sowieso vor der Kiste hängt, sollte dabei wahlweise sein Empfangsgerät auf die Frequenz von <b>Radio Z 95,8 MHz (Nürnberg)</b> einstellen oder aber per <b><a href="http://www.distler-tontechnik.de/Radio-Z-Live.m3u" title="Radio Z LiveStream">Radio Z LiveStream</a></b> dem Geschehen folgen.</p>
<p><i>&#8220;Es braucht nur einen Atemzug &#8211; und sie sind auch in Dir&#8230;&#8221;</i> &#8211; diese Aussage gilt wahrscheinlich auch der intensiven weiblichen Stimme, welche den folgenden Audio-Trailer spricht. Sanft geht sie unter die Haut, greift mit zärtlichen Fingern nach Dir, zieht Dich liebevoll, aber bestimmt hinab in die science-fiktionalen Welten um NorCon. Einer Sirene gleich, wie sie <a href="http://www.stefanmart.de/02_sindbad/020_sindbadinhalt.htm" title="Sindbad der Seefahrer (Märchen)">Sindbad den Seefahrer</a> in seinen besten Zeiten hätte glatt auf tausend Riffe laufen lassen.</p>
<div class="mp3" style="margin: 0 auto;">
<smp3 file="http://erik.range-it.de/mp3/SchratherbstPromo.mp3" width="250" songvolume="90" backcolor="ffffff" frontcolor="000000" autostart="false" showdownload="false" repeatplay="false" /><br />
Cassandra&#8217;s Run 4: Promo-Trailer
</div>
<p>Aber wer ist eigentlich Cassandra? Und warum rennt die so?<br />
<span id="more-227"></span></p>
<h2 class="uberschrift">Was ist Cassandra&#8217;s Run?</h2>
<p>Bei <i>CassRun</i>, wie das Projekt von seinen Machern liebevoll in Kurzform genannt wird, handelt es sich um ein hochwertiges Hörspiel-Projekt, welches alle Jahre wieder in eine neue Runde geht. Das Besondere dabei: die Hörer bestimmen durch Anrufe und eMails einfach mal selbst, wie die Geschichte weitergeht. Interaktives Storytelling, oder &#8211; auf Neudeutsch &#8211; Radio 2.0.</p>
<p>Die Welt rund um Cassandra&#8217;s Run ist dabei inzwischen teils schon sehr detailliert ausgearbeitet. Es existieren Stadtpläne, Backgrounds, Happenings und natürlich auch die bisherigen Episoden &#8211; ebenfalls durch Zuhörer und Mitmacher bestimmt &#8211; welche eine fundierte und schlüssige Grundlage für den vierten Teil des Laufs bilden. Denn inzwischen geht Cassandra bereits im sechsten Jahr an den Start; &#8211; und der Unterschied wird allein schon zwischen Teil Eins der Serie und dem Trailer des vierten Teils sehr offensichtlich. Cassandra ist deutlich gereift. Die Charaktere wurden über die Jahre gefestigt, die Aufnahmen professionalisiert. Somit hätten wir also kein offenes Setting, kein Laientum, sondern von Anfang an ernsthafte Unterhaltung. Trotzdem nie ohne den richtigen Schuss Zynik, der so vielen Endzeit-Settings zu eigen ist.</p>
<h2 class="uberschrift">Cassandra&#8217;s Aufruf</h2>
<p>Ein kleines Wort in eigener Sache und &#8211; ausnahmsweise &#8211; auch gleichzeitig eine kleine Bitte an jene Blogmaster, die hier vielleicht so am rumlesen sind. Die Jungs und Mädels rund um Cassandra&#8217;s Run verdienen nicht einen Heller an der Hörspielserie, stecken eine ganze Menge Arbeit hinein und liefern einfach mal eine professionelle Arbeit ab, wie sie anderswo schon wieder für einen guten Barbetrag im Regal stehen würde. Wenn es also thematisch gut passt und ihr ein bisschen Zeit habt, schreibt doch ein paar Zeilen darüber, verlinkt auf die <a href="http://www.cassandrasrun.de/index.htm">offizielle Homepage</a> von dem Projekt und unterstützt das Ganze nach Möglichkeit ein wenig oder auch ein wenig mehr. Ich zitiere einfach mal freimütig Herrn Jörg Pelleter, welcher mir dafür hoffentlich nicht an die Gurgel geht:</p>
<blockquote><p>Kommt es darauf an, ob es einer oder hundert lesen? Nachdem wir in CassRun Geld reinstecken und nichts dran verdienen ist es primär gleichgültig ob fünf oder fünfzig Leute das Stück hören bzw. irgendwann runterladen. Aber da wir glauben und hoffen, dass die CassRun interessierten Leuten Freude macht, wollen wir zumindest etwas die Trommel rühren um das Angebot bekannt zu machen und den Leuten die Chance zu geben, einmal reinzuhören. Ob die Leute es dann tatsächlich auch tun oder nicht, ob sie CassRun gut oder bescheiden finden ist dann die nächste Frage. ;-))</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne: Freunde vergnüglicher Audiophilie sind herzlichst dazu aufgerufen, den Mehrwert ihres Blogs mit der Hörspiel-Serie zu steigern. Und ob Du einen Leser hast oder tausend: in den Reihen der Schrate ist jeder willkommen. Und Du selbst auch. <i>*hier bedrohliche Musik einfügen*</i></p>
<h2 class="uberschrift">Cassandra&#8217;s Terminplan</h2>
<p>Nochmal langsam und zum Mitschreiben hier kurz die Zusammenfassung:</p>
<blockquote style="text-align:center"><p><b>CASSANDRA&#8217;s RUN, Folge 4 &#8211; SCHRATHERBST<br />
Ein Dark-Future-Hörspiel</p>
<p>Sendetermin: Mittwoch, 6. Dezember 2006 &#8211; 21:00 Uhr<br />
Radio Z 95,8 MHz (Nürnberg)<br />
oder per <a href="http://www.distler-tontechnik.de/Radio-Z-Live.m3u" title="Radio Z LiveStream">Radio Z LiveStream</a>.<br />
</b></p></blockquote>
<h2 class="uberschrift">Cassandra&#8217;s Kinetoskop</h2>
<p></p>
<div class="youtube">
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FdV3tHrR-8c"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FdV3tHrR-8c" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<span>Trailer Run 3: Intrigen, Geheimnisse, Verrat.</span>
</div>
<p></p>
<div class="youtube">
<object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/fWD4LiM6L_0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/fWD4LiM6L_0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object><br />
<span>Trailer Run 4: Schrate auf Pilzen ergaben diesen Trailer.</span>
</div>
<h2 class="uberschrift">Cassandra&#8217;s Rundnotiz</h2>
<p>Eine interessante Beobachtung ist übrigens, dass in vielen dunklen, techno-stilisierten Geschichten oftmals das Wegrennen bzw. das Rennen an sich in die Titelgebung findet. Nebst Cassandra&#8217;s Run finden sich hier auch bekanntere Titel wie ShadowRun, Lola Rennt, BladeRunner und The Running Man wieder. Dabei haben so gut wie alle Settings gemeinsam, dass die Protagonisten sich eher gegen das jeweilig beschriebene System stellen, ergo mit Wegrennen aufhören. Aber andererseits hört sich &#8220;Lola bleibt stehen&#8221; natürlich auch nicht ganz so gut an.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SKANDAL! BILD bestiehlt Blogs!</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 00:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsmache]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schöne an so einem Blog ist ja, dass man unumwunden seine Meinung in die Welt hinausbrüllen kann. Die Überschrift ist extra passend zum Thema so reisserisch gewählt, und doch: gerade jetzt wäre wohl der günstigste Zeitpunkt zum besagten Hinausbrüllen, denn momentan bin ich so richtig angekotzt. Von oben bis unten voll. Man kennt es ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://erik.range-it.de/pics/bild-hotlinking.png" title="BILD.de: Hier wirst Du gelinkt!" rel="lightbox" class="lightbox" ><img src="http://erik.range-it.de/pics/bild-hotlinking-small.png" alt="BILD.de: Hier wirst Du gelinkt!" class="bildl" /></a>Das Schöne an so einem Blog ist ja, dass man unumwunden seine Meinung in die Welt hinausbrüllen kann. Die Überschrift ist extra passend zum Thema so reisserisch gewählt, und doch: gerade jetzt wäre wohl der günstigste Zeitpunkt zum besagten Hinausbrüllen, denn momentan bin ich so richtig angekotzt. Von oben bis unten voll. Man kennt es ja bereits allenthalben, das grassierende Schmarotzertum im Internet, wenn Kollege n00b per <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bandwidth_theft" title="Hotlink / Bandwidth Theft (Wikipedia)" rel="tag">Hotlink</a> den eigens gehosteten Content verlinkt und sich in Sachen Quellenangaben totschweigt. Ist eigentlich gar nicht so schlimm, wenn es sich um Bilder handelt und der zuvor genannte n00b das Ganze vielleicht in irgendeinem Forum veröffentlicht, wo so um die hundert Leute lesen und das direkt verlinkte Bild dort abrufen. Habe ich kein Problem mit, da bin ich der ruhigste Mensch der Welt.</p>
<p>Wenn aber ein großes &#8211; und natürlich höchst seriöses &#8211; Online-Portal wie <strong>BILD T-Online</strong> hier direkt drei nicht unbedingt kleine Flash-Animationen verlinkt, dann sind das schon ganz andere Leser- und Downloadzahlen, über die wir hier sprechen. Und auch hier könnte man theoretisch sagen, juhu, ich freu mich, ein breiteres Zielpublikum und viel mehr Hits. Wenn da nicht die Praxis wäre &#8211; denn die scheinbar schamlos schmarotzenden Kollegen <strong>J. Rudolph</strong> und <strong>S. Hildebrandt</strong> haben sich in ihrem famos ausgearbeiteten Artikel <i><a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/tipps-trends/digital-leben/aktuell/2006/08/loituma-internet-megahit/loituma-internet-megahit.html">Finnen-Volkslied dudelt sich zum Mega-Hit im Internet</a></i> über <a href="http://erik.range-it.de/2006/05/29/loituma-boom-vol-2/" title="Loituma Boom Vol. 2 (Open Sourced Brain)">Loituma bzw. Ievas Polkka</a> weder die Mühe um eine Quellenangabe gemacht, noch den Anstand gehabt, eventuell über die &#8211; in diesem Falle meine &#8211; Traffickosten nachzudenken. Es ist ja nicht gerade so, dass ich im Geld schwimme, während <a href="http://www.bild.de" title="BILD: Offizielle Seite" rel="tag">BILD</a> aufgrund scheinbar höchster Recherchekosten am Hungertuch nagt. Hätte man dort also die Files runtergeladen und selbst gehostet, bitte, auch kein Problem, hab&#8217; ich ja auch kein Copyright drauf. Aber das miese Hotlinken finde ich einfach eine Dreistigkeit sondergleichen. Und dass sich so etwas noch &#8220;bürgernahes Blatt&#8221; schimpft, dabei aber den &#8220;kleinen Mann&#8221; bestiehlt, das setzt dem Ganzen nebst dem üblich bekannten Wahrheitsgehalt des Blattes noch die Krone auf.</p>
<p>Liebe(r) J. Rudolph, liebe(r) S. Hildebrandt, sicher sind Sie in Ihrer Position als BILD-Mitarbeiter stets bestrebt, Ihren bereits jetzt schon höchst immensen Bildungshorizont noch ein kleines bisschen zu erweitern. Im sicheren Wissen um diesen Umstand möchte ich Ihnen diese aufschlussreiche Lektüre zu Herzen legen: <strong><a href="http://altlab.com/hotlinking.html" title="Hotlinking &#038; Bandwidth Theft (altlab.com)">What is Hotlinking? Bandwidth Theft?</a></strong></p>
<p>Falls sich jemand etwas mit der Materie auskennt &#8211; gibt es eine Möglichkeit, BILD T-Online die seit Erscheinen des Artikels &#8211; immerhin August des Jahres &#8211; entstandenen Traffic-Kosten rechtlich aus den Rippen zu leiern? Dann springe ich hier gerne durch die Logs und werte mal aus, was mir der Axel Springer da &#8220;Tolles&#8221; beschert hat. Man könnte meinen, es handele sich hier um einen <del>Drecksladen</del> unglaublich professionellen Verein.</p>
<p>BILD Dir Deine Meinung? Vielen Dank, soeben geschehen.</p>
<p><b>Nachtrag:</b> Hab&#8217; das Hotlinking soeben per .htaccess speziell für bild.t-online.de unterbunden, so dass die Klicks auf der BILD-Seite jetzt richtigerweise direkt auf die entsprechende Beitragsseite geleitet werden. Entsprechende Anleitung kommt per eigenem Posting zwecks Topic-Erhalt.</p>
<div class="edit"><b>Update:</b> Die <del>Hotlinks</del> <del>Deeplinks</del> direkten Links auf die .swf-Files wurden von BILD inzwischen durch reguläre Links auf den Loituma-Beitrag ersetzt. </p>
<p>Aufgrund einiger Kontroversen in Sachen Anglizismus sei mir noch kurz die Anmerkung erlaubt: es ist mir, mit Verlaub, völlig egal, ob Tief oder Heiss gelinkt. Wenn ein Portal von der Größe einer BILD seinen Legionen von Lesern Dateien zum direkten Download anbietet, die hier bei mir auf der Kiste liegen, dann finde ich das &#8211; auf gut Deutsch gesagt &#8211; einfach nur scheisse. Ob man das ganze nun Hotlink oder Deeplink tituliert, ist dabei völlig wumpe, läuft es doch unter&#8217;m Strich genau auf dasselbe hinaus: Jede Menge Traffic, verstopfte Leitungen &#8211; und genau null Gegenwert. Über einen regulären Link auf den Loituma-Artikel &#8211; und sei es nur als Quellenangabe &#8211; hätte ich hier den Schampus geköpft. Aber was normalerweise eine Selbstverständlichkeit darstellt, wurde hier großzügigst übersehen. Und mich darüber aufzuregen, das nehme ich mir frei heraus. Hoffentlich verständlich.
</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Top 10-Liste der Top 10-Gründe für eine Top 10-Liste</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Nov 2006 04:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Lustich]]></category>

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		<description><![CDATA[Toplisten sowie auch Top 10-Listen gibt es wie Hundehaufen auf dem Bürgersteig. Zu jedem Thema und zu jedem Un-Thema wird bewusst subjektiv eine Seite der Medaille beleuchtet, bis irgendwo in einer anderen Topliste die Kehrseite verwurstet wird. Aber warum eigentlich eine Topliste? Was bringt einem das? Und wieso um Gottes willen scheint sich um diese ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://erik.range-it.de/pics/zehn-gebote.jpg" class="bildr" />Toplisten sowie auch Top 10-Listen gibt es wie Hundehaufen auf dem Bürgersteig. Zu jedem Thema und zu jedem Un-Thema wird bewusst subjektiv eine Seite der Medaille beleuchtet, bis irgendwo in einer anderen Topliste die Kehrseite verwurstet wird. Aber warum eigentlich eine Topliste? Was bringt einem das? Und wieso um Gottes willen scheint sich um diese meist nur zusammengefassten Offensichtlichkeiten ständig so ein Fliegenschwarm über besagtem Haufen zu bilden? Oftmals auch noch direkt parallel zur Intensität des prägnanten Eigengeruches. Derzeit scheint es einen regelrechten Hype zu geben, alles und jedes per Topliste aufzuschlüsseln. Um das Ganze also mal ein wenig aufzuschlüsseln und mich einmal mehr als <del><a href="http://www.trendhure.com/" title="Trendhure">Trendhure</a></del> billiger Trittbrettfahrer zu betätigen, hier nun die Top 10-Liste der Top 10-Gründe für (und gegen) eine Top 10-Liste. Welche Gründe allerdings tatsächlich fundierte Tatsachen darstellen und welche eher einer gewissen Veranschaulichung dienen, das darf gerne selbst nach eigenem Gutdünken entschieden werden.<br />
<span id="more-220"></span></p>
<ol class="blocky">
<li><b>Historische Fertigkeit:</b><br />
Blicken wir doch einmal zurück. Genauer gesagt: blicken wir zurück auf den Tag der Erfindung der Top 10-Liste. Es war an einem leicht bewölkten Dienstag vor vielen Jahren, als ein Typ namens Moses per Schnürschuh auf den Berg Sinai stiefelte. Dort oben war dann sozusagen der <del>Webmaster</del> Weltmaster am herumexistieren, welcher unter dem Pseudonym Gott die Top 10-Liste erfand und diese per STTP (SteinTafel Transport Protocol) an Moses schickte. Damals hiess das ganze noch &#8220;Gebote&#8221; und dürfte bis heute noch die bekannteste Liste sowie auch die mit den meisten Trackbacks und Kommentaren sein. Respekt dafür.
</li>
<li><b>Heilige Wertigkeit:</b><br />
Auch Franz Liszt wusste seinen Nachnamen zu schätzen. Und das absolut zu Recht: denn auch und gerade heute, im Zeitalter der Informationsgesellschaft, wissen wir, dass Listen einfach immer gut sind. Liebevoll, selbstlos und voller Mühen zusammengestellt, beherbergen sie komprimierte Informationen auf kleinstem Platz. Nur selten geschieht es, dass der Listenersteller womöglich noch ein paar Groschen Verdienst verzeichnen kann, aber selbst hier findet durch das Erstellen einer solchen Liste ein purer, ja gar sakraler Akt der Nächstenliebe statt. Wie also schon Punkt Eins erahnen lässt, sind Listenersteller die wahren Heiligen der Gegenwart.
</li>
<li><b>Omnipotenter Weltenruhm:</b><br />
Mit Toplisten ist es wie mit dem Fernsehen oder der Zeitung: die Leute glauben jeden <del>Scheiss</del> profunden Satz, den man sich zwischen Frühstück und Mittag aus dem Bregen schwitzt. So kann man den letzten Mist in eine wohlklingende und gut formulierte Topliste stecken, mit einigen aktuellen Anglizismen und Buzzwords &#8211; wie z.B. <i>&#8220;Buzzword&#8221;</i> &#8211; versehen, und aus den Löchern gekrochen kommen die selbsterkorenen Themen-Schrate, um den heiligen Ersteller (siehe Punkt 2) wie den nächsten Apostel zu feiern. Toplister haben immer recht.
</li>
<li><b>Frauen, Fleisch &#038; Fortpflanzung:</b><br />
Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Frauen auf männliche Macho-Typen stehen, welche dennoch liebe- und rücksichtsvoll sind. Oder auf Geld, Status, Vorzeigemänner, Erfolgstypen, Rebellische Schönlinge, et cetera. Laut Evolutionsstudien stehen Frauen bevorzugt auf intelligente Typen und wollen &#8211; um der Erhaltung der Art willen &#8211; sofort dreckig und hemmungslos mit ihnen kopulieren. Der Nerd von gestern ist die Sexmaschine von heute. Die Toplister und somit Informationsoptimierer von heute wiederum sind schon jetzt anerkannt als die Vorväter der Folgegenerationen. Für Toplisterinnen gilt natürlich dasselbe, nur umgekehrt &#8211; ganz nach Vorliebe und Geschmack.</li>
<li><b>SABTA in Perfektion:</b><br />
Prophylaktisch bereits adequat selektierte Wortangophrasie zu bimsen dezimiert die infauste Inkommodität, ob womöglich deplorabler Äußerungen der Imbezillität gescholten zu werden. Intransigent hingegen wirkt es, kalfaktische, ja gar defätistische Formulierungen zu skribieren oder dem Epigonismus zu fröhnen, wirkt dies doch eher pueril und entlarvt den Pasquillanten itzund als einen solchen. Eher schon hilft eine jejunte und womöglich auch panurgische Loquazität jedes Noumenon trotz Ahnungslosigkeit als Nestor zu präsentieren &#8211; und das, ohne Quinkelieren zu müssen. Einfach toll.</p>
<p>(Hierzu siehe auch: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buzzword_compliance" title="Buzzword Compliance bei Wikipedia" rel="tag">Buzzword Compliance</a>. Der obige Absatz ergibt übrigens einen kompletten Sinn und keines der Wörter ist ausgedacht.)</li>
<li><b>Weitsichtige Betrachtungsweisen:</b><br />
Betrachten wir einmal das Thema dieser Liste etwas näher. Es beschäftigt sich mit den Top 10-Gründen für eine ebensolche. <i>Gründe.</i> Bereits das Wort an sich lässt sich in mannigfaltiger Weise ableiten. &#8220;Gründe&#8221; kommt, wie im Allgemeinen bekannt ist, von &#8220;Gründen&#8221;: etwas Neues erschaffen, etwas bewegen, die Welt bereichern und sie verbessern. Diese Liste bereichert und verbessert also die Welt. Sie gründet sozusagen im Ansinnen, etwas zu erschaffen und etwas zu bewegen. Gründerväter schufen die Welt, wie wir sie heute kennen. Auch Gott (siehe Punkt 1) war und ist noch ein Gründervater. DER Gründervater. Diese Liste ist also eine göttliche Liste. Und ist nicht auch Grundwasser, die klare Quelle des Lebens, im eigentlichen Sinne so rein und unverdorben, als wie es diese Liste nur sein kann? Und die Zahl Zehn, repräsentiert sie nicht alles, was Gut ist? Zehn Gebote, zehn Finger, die grundlegenden Zahlen der binären Logik &#8211; Eins und Null, zehn Zentimeter, zehn Promille und zehn <del>kleine Negerlein</del> kleinwüchsige international Hinzugezogene.</p>
<p>Somit ist bewiesen: aus jedem noch so lapidaren Thema &#8211; auch weit über Top 10-Listen hinaus &#8211; lässt sich eine Göttliche Mission, eine profunde Wichtigkeit ableiten. Im alltäglichen Sprachgebrauch nennt man dies Politisieren, zuweilen auch <del><a href="http://erik.range-it.de/pics/bushismus.jpg" rel="lightbox" title="Beschissmus." class="lightbox" >Bushismus</a></del> <a href="http://www.socioweb.de/lexikon/lex_soz/a_e/dogmatis.htm" title="Dogmatismus bei Sociologicus" rel="tag">Dogmatismus</a>. Auch hier wieder: eine tolle Sache.</li>
<li><b>Counter Attack:</b><br />
<strong><a href="http://www.toplisten.net/" title="Top-Listen bei toplisten.net" rel="tag">Top-Listen</a></strong> ermöglichen es dem Schreibenden, auf komprimiertem Platz möglichst viele genretechnisch relevanten Schlagwörter zu verramschen. In diesem Falle zum Beispiel <strong><a href="http://topliste.a-b-c.de/top-toplisten.htm" rel="tag" title="Top50 Toplisten Topliste">Toplisten</a></strong> auch ohne Bindestrich. Durch diesen <del>Overkill</del> Übertot und einer gleichzeitigen, gezielten Verlinkung auf hoch gelistete Relevanzseiten &#8211; wie zum Beispiel diese <strong><a href="http://www.europetop.de/" rel="tag" title="Europe Top 100 Topliste">Topliste</a></strong> &#8211; beim SuMa-Primus Google schläft man sich in der SERPs-Hierarchie bis weit nach oben. Wenn das Ganze dann nicht so billig offensichtlich daherkommt wie in diesem Absatz über <strong><a href="http://www.kostenlose-toplisten.de/" rel="tag" title="Toplisten kostenlos">Toplisten</a></strong>, dann könnte man das einem arglosen Leser sogar noch als informative und themenbezogene Verlinkung unterjubeln. Der Besuchercounter jedenfalls erfreut sich mit ein bisschen Übung und Geschicklichkeit in Bälde an einem gesunden Zuwachs.</li>
<li><b>Many + Population = Manipulation:</b><br />
<a href="http://teddykrieger.blog.de/2006/01/29/top_10_listen_und_andere_krankheiten~516642" title="Teddy Krieger: Top 10-Listen und andere Krankheiten">Toplisten eignen sich hervorragend, um zu manipulieren.</a> Man kann Leuten Meinungen aufschwatzen, die den ihren so gar nicht entsprechen. Aber noch wichtiger: Je erfolgreicher die eigene Seite, umso erfolgreicher kann man eventuell in der eigenen Topliste gelistete Seiten dazu bringen, sich den eigenen Kriterien anzupassen. Bestes Beispiel dürften hier wohl erneut Suchmaschinen (siehe Punkt 7) sein, die letzten Endes nichts Anderes mehr sind als nur noch Toplisten, sortiert nach hauseigenen Algorithmen. In diesem Falle also würde sich der Ersteller einer Topliste möglichst bemühen, seine Topliste so zu erstellen, als dass er der weltgrößten Topliste namens Google gefällt. Kein echter Teufelskreis, aber immerhin eine Spirale.</p>
<p>Ein Kreis hingegen ergibt sich, wenn fundierte und gute Toplisten die eigene Wertigkeit der Seite erhöhen. Aber vorsicht: Leute mit geschwächtem Eigenempfinden oder einem Hang zur Egozentrik könnten sehr schnell Gefallen daran finden, wenn sie feststellen, dass Seitenbetreiber sich plötzlich bemühen, ihnen zu gefallen. Hier ist wieder die Gefahr gegeben, in unsinnige und überflüssige Toplisten abzugleiten. Hochmut kommt immer vor dem Gefallenen.
</li>
<li><b>Jede Menge von So Listen:</b><br />
Durch die schiere Auswahl an verlistbaren Themen geht einem hier nie der Stoff aus, lässt sich doch beinahe jede Art der Information in einer solchen zusammenfassen. So gibt es zum Beispiel neben den herkömmlichen Top 10-Listen auch Chart-Listen, Celebrity-Listen, Gehalts-Listen, Schindlers Listen, Zivi-Listen, Sozia-Listen, Rea-Listen, Kapita-Listen, Krimina-Listen und natürlich auch die gefürchteten Nihi-Listen sowie die Hinter-Listen. Um es mit <a href="http://erik.range-it.de/pics/ralf-zacherl.jpg" rel="lightbox" title="Kocht vor Wut: Ralf Zacherl" class="lightbox" >Ralf Zacherl</a> zu sagen: <i>&#8220;Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.&#8221;</i></li>
<li><b>Das Viraldi-Prinzip:</b><br />
Jeder Webmaster, der in diesen bewegten Zeiten etwas auf sich hält, muss schon kurz nach ausgiebiger Beäugung der Liste zwanghaft dem genetisch <del>eingeprügelten</del> einprogrammierten Code folgen und beinahe schon reflexartig einen, wenn nicht DEN hochwertigsten Trackback seiner Laufbahn setzen. Und ein jeder folgender Besucher weiss: Aha, da unten stehen hochqualitative Seiten, die die Zeichen der Zeit erkannt haben. Jede von ihnen mindestens einen Klick, wenn nicht gar einen Bookmark wert.</p>
<p>So ist also klar: sämtliche hier nun folgenden Einträge, welche in ihrer zurücklinkenden und kommentierenden Pionierarbeit den Beweis für diese Qualithese antreten, sollen fortab gelten als die Intellektuellen des Internetzes, die Gründerväter des Morgen-Landes, die binären Ritter des Rechts und des Links. Die wahre Wertigkeit und die eigentliche Topliste dieses Beitrages. Mögen die Spiele beginnen.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Leben in vollen Zügen genießen</title>
		<link>http://opensourcedbrain.de/2006/10/30/das-leben-in-vollen-zuegen-geniessen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Oct 2006 01:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[So, da sitze ich jetzt also, eingepfercht wie ein Zuchtschwein im Abteil der Unterklasse 2. Klasse, bewaffnet mit einem Wochenend-Ticket und der Hoffnung, noch einigermaßen pünktlich den Zielbahnhof Braunschweig zu erreichen. Die Fahrt selbst gestaltet sich dank der scheinbar eigens eingerichteten Kurzweil-Abteilung der Deutschen Bahn recht aufregend: bislang hatte ausnahmslos jeder einzelne Zug Verspätung. Jeder. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://erik.range-it.de/pics/bahn.jpg" class="bildl"/>So, da sitze ich jetzt also, eingepfercht wie ein Zuchtschwein im Abteil der <del>Unterklasse</del> 2. Klasse, bewaffnet mit einem Wochenend-Ticket und der Hoffnung, noch einigermaßen pünktlich den Zielbahnhof <a href="http://www.braunschweig.de" title="Braunschweig: Offizielle Seite" rel="tag">Braunschweig</a> zu erreichen.</p>
<p>Die Fahrt selbst gestaltet sich dank der scheinbar eigens eingerichteten Kurzweil-Abteilung der <a href="http://www.bahn.de" title="Deutsche Bahn: Offizielle Seite" rel="tag">Deutschen Bahn</a> recht aufregend: bislang hatte ausnahmslos jeder einzelne Zug Verspätung. Jeder. Einzelne. Zug. Das sind immerhin drei von drei, insgesamt ein Verspätungsfaktor von hundert Prozent. Wollte man sich in Hamburg noch die ein oder andere kulinarische Kötzlichkeit zu horrenden Preisen der maßlos überteuerten Bahnhofs-Gastronomie gönnen &#8211; was bei zwanzig Minuten Aufenthalt ja gar kein Problem darstellt &#8211; so sorgte die DB mit 25 Minuten Verspätung auf der einfachen Strecke von <a href="http://www.kiel.de" title="Kiel: Offizielle Seite" rel="tag">Kiel</a> nach <a href="http://www.hamburg.de" title="Hamburg: Offizielle Seite" rel="tag">Hamburg</a> für ausgefallene Stimmung und marathonartige Umsteige-Fluten, welche sich tsunamiartig über den Bahnsteig ergossen. Trotz gefühlter 100 km/h per Pedes &#8211; natürlich voll ausgestattet mit Koffer und Rucksack &#8211; habe ich den Anschlusszug nur gerade so erwischen können. Man stelle sich hier eine Zeitlupen-Szene vor, wie ich mich dramatisch und in letzter Sekunde in den bereits zur Abfahrt zuckenden Zug hineinwerfe. Wieviele tapfere Kämpfer des Fernverkehrs bereits an diesem Tag gefallen sind ist unbekannt. Die Opferzahlen eine Grauzone.<br />
<span id="more-221"></span><br />
Der anschließende <a href="http://www.critical-mass-hamburg.de/Metronom_Fahrradabteil_unsichtbar.jpg" rel="lightbox tag" title="Pünktlich wie ein Metronom" class="lightbox" >Metronom</a> fuhr dank unseres verspäteten Zuges natürlich auch verspätet ab. Schonmal eine gute Grundvoraussetzung. Ebenfalls ein schöner Effekt ist das nun auftretende menschliche Miteinander: durch kompromisslose <del>Überfüllung</del> Transportoptimierung darf man unverhoffte Ganzkörper-Massagen durch diverse Körperteile, Rucksäcke und Hartschalen-Koffer erleben, ein wahrer Jungbrunnen für die geschundene Gesundheit. Selbstredend stand einem nun als verzögerter Passagier ein ganz besonderer, zusätzlicher Fitnesswert zur Verfügung: Das Full-Time-Body-Standing &#8482;. Eine ruckelige Fahrt in der Vertikalen ohne Möglichkeit zum Festhalten. Auch hier wieder eine tolle Gelegenheit, fremde Leute kennenzulernen, findet man sich nach einem plötzlichen Abbremsen unversehens <del>in den üppigen Brüsten der exotischen Schönheit von Gegenüber</del> in der haarigen Achsel eines verschwitzten Fabrikarbeiters wieder. </p>
<p>Mittendrin als Bonus noch ein Zwischenstopp in der Twilight Zone: ein verlassenes Bauerndörfchen lud zum Verweilen ein. Ich zerre ein besonders hartnäckig verkantetes Knie eines <del>Mitleidenden</del> Mitreisenden aus meinem Ohr und werde sofort zuverlässig vom Fachpersonal der Bahn über Ursachen und Auswirkungen aufgeklärt. Denn der Grund für diese weitere Verspätung findet sich in den Mythen und Sagen jener leisen und knackenden Durchsage-Lautsprecher: <i>&#8220;Aufgrund eines *KRACK* *KRRRR* Zwischenhalt *BZZZT* *CHCHCHCH* Verspätung&#8221;</i>. Die Vermutung ist, dass die Lautsprecher okay sind und die komischen Geräusche direkt vom Zugführer kommen, während sich das Personal in der VIP-Lounge bei Champagner und Kaviar köstlich über diesen allzeit heiteren Jokus amüsiert.</p>
<p>Nach einer Stunde aktiver Fußpilzzucht durch Dauerstehen trudelt der Zug &#8211; verspätet &#8211; in <a href="http://www.uelzen.de/" title="Uelzen: Offizielle Seite" rel="tag">Uelzen</a> ein. Ein erneuter Marathon beginnt und aus den Lautsprechern des Bahnhofs erschallen propagandaartige Verwirrungstaktiken, um Mitreisenden und Mitgerissenen den letzten Rest zu geben. Irgendwo eine Baustelle, Zugverkehr umgeleitet, irgendwas. Wenn man den Anschlusszug in minus fünf Minuten erreichen muss, so hat man nur wenig Zeit, kurz innezuhalten und der lyrischen Durchsagepoesie zu lauschen. Sich verzaubern zu lassen vom monotonen, unterbezahlten Klang der manisch-depressiven Blabla-Stimme, die in lustlosem Wortgewäsch ihre Ahnungslosigkeit ob der Umstände zu vertuschen versucht. Unbeirrt betritt man den erstbesten, hinteren Waggon, wohlwissend, dass mit dieser Streckenverbindung sowieso kaum jemand reist. Aber auch hier belehrt mich die DB-Abteilung für spontane Über(be)legungen eines besseren: erstmals gleicht auch die kleine Bummelbahn von Uelzen nach Braunschweig einem <del>Frischluft</del>gehege. Erneute Menschenmassen zwängen sich hier auf kleinstem Raume und verschmelzen auf atomarer Ebene zu einer einzigen, wabernden, laute Geräusche gebärenden Einheit. Aber ich habe Glück: ein Sitzplatz. Nur für mich allein, meinen Rucksack und meinen Koffer. Und hier kommt nun erneut Erstaunliches zum tragen: durch raffinierte Platzökonomie und modernster Ingenieurskunst schaffte man es, die Plätze derart zu gestalten, dass man hier <b>noch</b> komprimierter zusammengefaltet wird als noch zuvor im maßlos überfüllten Abteil. Fast erwarte ich das Jingle: <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/img/84/0,1886,2060116,00.jpg" rel="lightbox" title="Die Knoff-Hoff Show" class="lightbox" >Knoff-Hoff</a>!</p>
<p>Die langweilige und an Ödnis kaum zu überbietende Strecke würde mich nach und nach in einen paralysierten Schlaf gleiten lassen. Doch auch hier weiss die Bahn Abhilfe, so dass unvorsichtige Passagiere nicht aus Versehen ihren Zielbahnhof verpassen. Durch die unglaublich beengten Sitzverhältnisse strömen momentan permanent Schmerzsignale aus meinen Knieen die Beine auf und ab. So habe ich gerade zwar auch irgendwie den Laptop auf dem Schoß, aber kann ihn nichtmal richtig aufklappen, so dass ich diesen Beitrag quasi krummbuckelig verfassen muss, um etwas zu erkennen.</p>
<p>Ein wohlmeinendes Zitat voller Kundenliebe zum Schluss: &#8220;Für Weiterfahrende nach Wolfsburg: nicht in Gifhorn Stadt aussteigen, sondern eine später! Es reicht jetzt!!&#8221;. Kam übrigens gerade eben über die Durchsage.</p>
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		<title>Schraubzwinge Schreibzwänge</title>
		<link>http://opensourcedbrain.de/2006/10/28/schraubzwinge-schreibzwange/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Oct 2006 05:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Bloggen liegt immer im Auge des Betrachters. Dort liegt es im Grunde genommen auch sehr gut. Als ich mit diesem Blog anfing, da wollte ich ursprünglich &#8220;nur mal gucken, wie das so ist&#8221; &#8211; eine Aussage, die wahrscheinlich auf 90% aller Blogs zutrifft, von denen wiederum 90% das &#8220;Typisch-Deutsch-Syndrom&#8221; haben &#8211; sie gammeln desertiert irgendwo ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bloggen liegt immer im Auge des Betrachters. Dort liegt es im Grunde genommen auch sehr gut. Als ich mit diesem Blog anfing, da wollte ich ursprünglich &#8220;nur mal gucken, wie das so ist&#8221; &#8211; eine Aussage, die wahrscheinlich auf 90% aller Blogs zutrifft, von denen wiederum 90% das &#8220;Typisch-Deutsch-Syndrom&#8221; haben &#8211; sie gammeln desertiert irgendwo herum und warten <del>vergeblich</del> auf bessere Zeiten. Die übrigen zehn Prozent werden von ihren Besitzern gehegt und gepflegt &#8211; denn kommen erst einmal die ersten Kommentare und Trackbacks, ist man eigentlich auch schon infiziert.<br />
<span id="more-165"></span><br />
Theoretisch ist das recht knorke, denn auf diese Weise funktioniert nunmal die Blog-Konditionierung &#8211; man tut etwas und bekommt eine Belohnung dafür &#8211; in diesem Falle eben in Form von Resonanz. Umgekehrt aber unterliegt man nun dem Zwang, den &#8211; hoffentlich wiederkehrenden &#8211; Besuchern etwas zu bieten. Interessantes, Heiteres, Schockierendes. Irgendetwas muss es doch wert sein, darüber möglichst <del>wöchentlich</del> <del>oft</del> <del>häufig</del> mindestens täglich einen Beitrag zu verfassen. Und nicht so einen Dulli-Beitrag, nein, er muss direkt anregen, aufregen oder womöglich sogar erregen. Und hier wiederum liegen gleich der Probleme zwei.</p>
<p>Erstens nämlich verschiebt sich der Fokus des Schreibens nicht mehr unbedingt auf das Schreiben an sich, sondern auf die neue Konditionierung, ergo entsprechende Resonanz. Man schreibt also nicht mehr um des Schreibens willen, sondern um Kommentare und womöglich auch Trackbacks zu erhaschen. Beiträge werden fortan zum Mittel zum Zweck degradiert und enden oft genug in der qualitativen Rolltreppe abwärts. Neue Beiträge verheissen immerhin bei entsprechendem Blog womöglich noch Text und somit Treffer bzw. Traffic über Suchmaschinen. Die User werden somit augenscheinlich mehr, aber die sogenannte Stickyness, sprich Page Views per User geht mangels Interesse einfach flöten. Ebenso wie eine mögliche Abonnentenzahl des RSS-Feeds und natürlich auch die schriftliche Resonanz, während der Besuchercounter trotzdem rotiert. <del>Das</del> Der Blog füttert sich ab einem bestimmten Punkt selbst mit Traffic, ist allerdings schon kurz nach der Geburt an Konsistenzmangel verstorben.</p>
<p>Zweiter Punkt wäre die teils nicht zu verachtende und nicht zu verleugnende psychische Belastung des eifrigen Schreibers. Denn ist erst einmal die Resonanz da, so will man &#8211; wie eingehends bereits angedeutet &#8211; seine Besucher natürlich halten, zum Wiederkommen animieren und herzlich dazu einladen, in den Kommentaren zu diskutieren. Insofern gleicht auch das Betreiben eines kleinen, privaten Blogs fast schon einer Mischung aus Redakteur und Foren-Moderator. Lässt man sich komplett darauf ein, wird man schnell feststellen, dass so ein Blog wirklich <b>nie</b> fertig ist. Für einen selbst <b>nie</b> wirklich zufriedenstellend. Eigentlich sind da tausend Dinge zu tun, tausend kleine Baustellen, tausend Ideen, tausend Inspirationen von anderen Seiten &#8211; und habe ich eigentlich zu diesem und jenem Thema schon was geschrieben? Und eine möglichst gründliche Recherche ist &#8211; fällt man nicht dem oben genannten, ersteren Syndrom zum Opfer &#8211; natürlich absolute Pflicht. Ehrensache. Schnell stellt man also fest, dass so ein harmloses, eigentlich nur spasseshalber aufgesetztes Blog recht schnell sehr zeitintensiv wird. Und es ist fast schon egal, wieviel Freizeit man sein Eigen nennt &#8211; sie reicht nie vollständig für die regelmäßige Pflege des Blogs. Zumindest nicht für die, die man ihm eigentlich am liebsten angedeihen lassen möchte. Füttern, pflegen, großziehen und liebevoll umsorgen. Fast wie ein Online-Tamagotchi, nur ohne das nervige Piepsen, welches sich aber sicher per Plugin nachrüsten liesse.</p>
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		<title>Meridian 59: Die Übernahme</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Oct 2006 14:53:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Spatzen pfeifen es scheinbar allerorts von den Dächern, zumindest zwitscherte mir unlängst ein Vögelchen, ich hätte das Vorhaben, &#8220;mit einem Freund [das Onlinerollenspiel] Meridian 59 zu übernehmen&#8221;. Höchst interessant. Diese Information stamme auch direkt von jemandem, der mich kenne. Soso. Soweit zu den Gerüchten. Kümmern wir uns aber um die Fakten&#8230; Der Fehler zwei ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://erik.range-it.de/pics/meridian-59.jpg" class="bildr" />Die Spatzen pfeifen es scheinbar allerorts von den Dächern, zumindest zwitscherte mir unlängst ein Vögelchen, ich hätte das Vorhaben, <i>&#8220;mit einem Freund [das Onlinerollenspiel] <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meridian_59" title="Meridian 59 bei Wikipedia" rel="tag">Meridian 59</a></strong> zu übernehmen&#8221;</i>. Höchst interessant. Diese Information stamme auch direkt von jemandem, der mich kenne. Soso.</p>
<p>Soweit zu den Gerüchten. Kümmern wir uns aber um die Fakten&#8230;</p>
<p>Der Fehler zwei springen mir hier allerdings direkt in den werten Augenkneist: &#8220;jemand, der mich kennt&#8221;, sollte genau wissen, dass ich prinzipiell schonmal gar keine Freunde habe, sondern nur zweckgebundene, temporäre Lebensabschnittsbegleiter. Weiterhin kann ich nur mäßig bis gar kein Interesse daran finden, ein desolat und konsequent heruntergewirtschaftetes Online-Rollenspiel zu übernehmen, welches &#8211; regelmäßige Lizenzzahlungen vorausgesetzt &#8211; am Ende des Monats höchstwahrscheinlich ein großes Minus auf den Firmenkonten hinterlässt. Man möge mir meine mangelnde Begeisterung verzeihen, aber bei aller verflossener Liebe zu <a href="http://www.meridian59.de" title="Meridian 59: Offizielle Seite" rel="tag">Meridian 59</a>: das Spiel scheint in einem derartig traurigen Zustand zu sein, dass dort ein Break-Even nicht einmal als Silberstreifen am Horizont zu sehen wäre. Man hielt es gar für nötig, auf der offiziellen Seite die Spielerzahlen der Server auszublenden, um sich diese Blöße nicht zu geben. Ein deprimierender, zugleich aber durchaus verständlicher Zug.</p>
<p>Das Wieso und Warum erspare ich mir an dieser Stelle. Manchmal muss man die Fakten nehmen, wie sie derzeit eben so sind. <a href="http://www.4players.de/4players.php/spielinfo/PC-CDROM/1118/Meridian_59.html" title="Meridian 59 bei 4Players" rel="tag">Meridian 59</a> war mal ein tolles Spiel, ich hatte dort tolle Zeiten &#8211; als Spieler wie als Guide <a href="http://www.gronkh.de" rel="tag" title="Gronkh: Open Sourced Troll.">Gronkh</a> &#8211; aber wenn man eine Kuh vor lauter Melken nicht zum Grasen lässt, dann fällt sie eben irgendwann um. Oder so.</p>
<p>Um dem Ganzen jetzt noch einen professionellen Anstrich zu geben: Wir dementieren jedwede Gerüchte einer möglichen Übernahme des Online-Rollenspieles &#8220;<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/27107" rel="tag" title="M59: Die Gute, Alte Zeit">Meridian 59</a>&#8220;. Unsere Unternehmungsausrichtung hat ihren Schwerpunkt derzeit nicht in MMORPGs. Auch gibt es keinerlei Verhandlungen mit dem jetzigen Lizenzinhaber <a href="http://www.mdo-entertainment.de" title="Offizielle MDO-Seite" rel="tag">MDO Entertainment</a> oder mit dem Lizenzgeber <a href="http://www.neardeathstudios.com" title="Offizielle NDS-Seite" rel="tag">NearDeathStudios</a>.</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das aktuellste Bild von Dir</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 16:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Dann wollnwama, wa? Ist es ein lächerlicher Zuhälter? Ist es ein arbeitsloser Hartz IV-Millionär im Unterhemd? Der letzte noch lebende Fan von Andreas Elsholz? Das Hand-Double aus Scary Movie? Nein, es ist Ich auf Santa Ponca, Mallorca, neulich erst. Und was das Foto angeht: Schwein gehabt! Ich hätte hier noch welche, da würde mich meine ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="bildr" alt="Da, wo schön ist." src="/pics/santaponca-klein.jpg" />Dann wollnwama, wa?</p>
<p>Ist es ein <a href="http://www.mczuhaelter.de/" rel="tag" title="MC Zuhälter? WTF?">lächerlicher Zuhälter</a>? Ist es ein <a href="http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/05/08/hartz-abzockerin/hartz-abzocke.html" title="BILD-Zeitung verlinkt? WTF?" rel="tag">arbeitsloser Hartz IV-Millionär</a> im Unterhemd? Der letzte noch lebende Fan von <a href="http://www.amazon.de/Ich-Andreas-Elsholz-aufregendes-Leben/dp/3404613287/sr=8-11/qid=1159376220/ref=sr_1_11/302-1539337-8888828?ie=UTF8&#038;s=books" title="0,01 Cent? WTF?" rel="tag">Andreas Elsholz</a>? Das <a href="http://www.cineclub.de/images/2001/scary_movie_4.jpg" title="Winke, Winke!" rel="lightbox" class="lightbox" >Hand-Double aus Scary Movie</a>?</p>
<p>Nein, es ist Ich auf Santa Ponca, Mallorca, <a href="http://erik.range-it.de/2006/07/29/rueckenwind/">neulich erst</a>. Und was das Foto angeht: Schwein gehabt! Ich hätte hier noch welche, da würde mich meine Mutter nachträglich für <del>im Fluß ersäufen</del> zur Adoption freigeben.</p>
<p>Via <a href="http://codefreak.de/archiv/2006/09/22/das-aktuellste-bild-von-dir/" title="Öffne Codefreaks Blog" rel="tag">Codefreak</a> via <a href="http://www.ende-der-vernunft.org/?p=1550" title="Öffne EDV - das Ende der Vernunft" rel="tag">Ende der Vernunft</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Glaub-Haft</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 07:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ein schönes Wortspiel, um ein Thema anzuschneiden in Sachen religiöser Überzeugungen, Fanatismus, Papst und einen kleinen Rückblick auf Karikaturen, &#8211; aber in diesem Falle ist die Überschrift nichts weiter als nur ein müder Versuch, zu erklären, warum um Gottes willen hier seit zwei Monaten nix Neues mehr steht. Der Grund dafür ist dabei so ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ein schönes Wortspiel, um ein Thema anzuschneiden in Sachen religiöser Überzeugungen, Fanatismus, Papst und einen kleinen Rückblick auf Karikaturen, &#8211; aber in diesem Falle ist die Überschrift nichts weiter als nur ein müder Versuch, zu erklären, warum um Gottes willen hier seit zwei Monaten nix Neues mehr steht.</p>
<p>Der Grund dafür ist dabei so einfach, wie er auch auf der Hand liegt, denn: ______________________________ < - und hier bitte genau DEN Grund eintragen, der für einen selbst möglichst plausibel, glaubhaft und unglaublich überzeugend klingt. Eigentlich habe ich diesen Eintrag hier auch nur vorgeschoben, um wieder den Einstieg in's regelmäßige Blog-Befüllen zu kriegen. Einfach so sang- und klanglos was "richtig" Neues reinschreiben wär' dann doch doof gewesen. Immerhin hat man ja jetzt mit der zu oberst eingetragenen Begründung eine ganz vortreffliche Aussage bezüglich des Ausbleibens. Und ich bin sicher, da wird man mich schon verstehen, dass das alles so lange gedauert hat. Ist aber auch nicht einfach gewesen. Aber jetzt ist das ja vorbei. Das mit dem, was da so war.</p>
<p>In diesem Sinne: Tut mir leid, Schatz, ist wohl etwas später geworden.</p>
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		<title>Rückenwind</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jul 2006 22:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird kalt in Deutschland. Zumindest ein bisschen kühler werden soll es ja. Und damit die ewig rinnenden Ströme hart erarbeiteten Schweisses nicht versiegen, verabschiede ich mich an dieser und jeder anderen Stelle für ein bis drei Wochen vom heiteren Tagesgeschehen und ziehe mich zurück in südlichere Gefilde, sprich Mallorca. Aber kein Ballermann-Urlaub soll es ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><del>Es wird kalt in Deutschland.</del> Zumindest ein bisschen kühler werden soll es ja. Und damit die ewig rinnenden Ströme hart erarbeiteten Schweisses nicht versiegen, verabschiede ich mich an dieser und jeder anderen Stelle für ein bis drei Wochen vom heiteren Tagesgeschehen und ziehe mich zurück in südlichere Gefilde, sprich Mallorca. Aber kein Ballermann-Urlaub soll es werden, sondern ein ruhiger, entspannender. Das von <a href="http://blog.angelsworld.de/">Angelles</a> erteilte Computerverbot versuche ich nach Kräften einzuhalten und den inneren Schweinehund in Grund und Boden zu prügeln. Wird schon schiefgehen.</p>
<p>Noch einige Eckdaten zum Urlaub zwecks schamlosen Egoboostings: Eine Villa, ein Pool, zwei Kerle, fünf Schlaf- und Badezimmer &#8211; und <del>fünf</del> sechs Mädels. Das dürfte doch recht lustig werden. Und um ehrlich zu sein: ich habe nicht den leisesten Schimmer, worauf ich mich da eingelassen habe. Aber ich werde den Teufel tun und mich beschweren. </p>
<p>Fotos und Reisebericht folgen selbstverfreilich. Selbe Stelle, selbe Welle. Mal gucken, wieviele Abonennten der Feed bis dahin noch hat. Und all jene, die dies hier lesen, dürfen sich per &#8211; theoretischer &#8211; Postkarte herzlichst angeschrieben und gegrüßt fühlen.</p>
<p>Schreibt man eigentlich heute noch sowas: Postkarten?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marienkiller</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 16:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich würd&#8217;s nicht glauben, wenn&#8217;s mir nicht eben gerade selbst passiert wäre: Marienkäfer, die Menschen beissen. Und niedlich, wie ich den kleinen Racker gerade eben auf der Schulter noch fand, durfte ich sogar noch dabei zusehen, wie er sich einem kleinen Nadelstich gleich kurz durch die Haut bohrte. Warum er das wiederum gemacht hat, ist ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://erik.range-it.de/pics/marini-gross.jpg" title="Marienkäfer in freier Wildbahn" class="lightbox" ><img class="bildr" alt="Marienkäfer" src="http://erik.range-it.de/pics/marini.jpg" /></a></p>
<p>Ich würd&#8217;s nicht glauben, wenn&#8217;s mir nicht eben gerade selbst passiert wäre: <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marienk%C3%A4fer" rel="tag">Marienkäfer</a>, die Menschen beissen.</strong> Und niedlich, wie ich den kleinen Racker gerade eben auf der Schulter noch fand, durfte ich sogar noch dabei zusehen, wie er sich einem kleinen Nadelstich gleich kurz durch die Haut bohrte. Warum er das wiederum gemacht hat, ist <a href="http://www.phil.uni-passau.de/didaktik_natw/fuersch/amuesantes.html">hier nachzulesen</a>. Nicht sehr spannend, aber interessant:</p>
<blockquote><p>Marienkäferschwärme sind nichts ungewöhnliches und seit langem beschrieben. Sie können wahrscheinlich mit Nahrungsmangel erklärt werden. In dieses Erklärungsschema passt auch die schmerzhafte Erfahrung, dass Marienkäfer uns Menschen beißen, allerdings geschieht dies nach eigenen Erfahrungen auch mitten im Sommer sogar unter Bäumen, die mit Blattläusen voll besetzt sind.</p></blockquote>
<p>Auch schön sind die doch recht eindeutigen Parallelen, die man mit unseren gepunkteten Freunden ziehen kann. Da merkt man gleich, dass wir alle von der selben Amöbe abstammen, denn:</p>
<blockquote><p>Zweipunkt-Marienkäfer kopulieren, je nach Temperatur, 1 Ã‚Â½ bis 9 Stunden, mit bis zu 20 Partnern.</p></blockquote>
<p>Nichts, was nicht jeder von uns schon erlebt hätte. Also ständig eigentlich.</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://erik.range-it.de/pics/marini-katze-gross.jpg" title="Frisst auch Katzen: Marienkäfer" class="lightbox" ><img class="bildl" alt="Marienkäfer und Kätzchen" src="http://erik.range-it.de/pics/marini-katze.jpg" /></a></p>
<p>Jetzt frage ich mich nur, was er anschließend vorhatte. Mich mit Gift vollpumpen und aussaugen? Vielleicht anschließend in meine körperlose Hülle schlüpfen wie <a href="http://www.geocities.com/sunsetstrip/studio/5139/edgar07.jpg" rel="lightbox" title="Edgar, der Marienkäfer" class="lightbox" >die Schabe in Men in Black</a>? <i>Arrrrr.. ein Glas Wasser mit Zucker.. VIEL Zucker!!!</i> &#8212; Naja, viel geändert hätte sich da wohl auch nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Featured Artist</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jul 2006 22:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Range</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben beim Durchforsten des Spamfilters gefunden: Paul T. Records gratuliert mir zu meinem frisch gewonnenen Award. Oder besser gesagt: zum Featured Artist 06/2006. Hab&#8217; ich da was verpasst? Etwas skeptisch der Klick auf den Link, da die Mail auf mp3.de verwies, wo ich vor ungefährt hundert Jahren auch mal ein paar eigene Tracks reingestellt hatte. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" title="Nächster Milestone: Bundeskanzler" href="http://erik.range-it.de/pics/featured-artist.png" class="lightbox" ><img class="bildr" alt="Nächster Milestone: Bundeskanzler" src="http://erik.range-it.de/pics/featured-artist-klein.gif" /></a></p>
<p>Eben beim Durchforsten des Spamfilters gefunden: <strong><a href="http://www.paultrecords.net" rel="tag">Paul T. Records</a></strong> gratuliert mir zu meinem frisch gewonnenen Award. Oder besser gesagt: zum <strong><a href="http://www.paultrecords.net/Black/viewpage.php?page_id=91">Featured Artist 06/2006</a></strong>. Hab&#8217; ich da was verpasst? Etwas skeptisch der Klick auf den Link, da die Mail auf <a href="http://www.mp3.de" rel="tag">mp3.de</a> verwies, wo ich vor ungefährt hundert Jahren auch mal <a href="http://www.mp3.de/musik/genre/band/020300/178226/1">ein paar eigene Tracks</a> reingestellt hatte. Da ich weder Paul T. noch das Recordings-Label kenne, frage ich mich also noch immer, wie derjenige welche das mp3.de-Profil überhaupt gefunden hat. Aber einem geschenkten Gaul linst man ja bekanntlich nicht hinter die Fressluke.<br />
<span id="more-174"></span><br />
Um die besagte Seite mal zu zitieren:</p>
<blockquote><p>Es gibt 1000e von Künstlern ohne Plattenvertrag, die uns tagtäglich mit ihrer Musik Vergnügen bereiten, ohne etwas davon von uns zurückzuverlangen. Wir möchten uns deshalb bei einigen dieser Künstler bedanken und ernennen jede Woche einen Künstler, der uns mit seiner Musik begeistert hat, zum &#8216;Featured Artist&#8217;.</p></blockquote>
<p>Schön. Darüber kann ich mich tatsächlich freuen. Auch, wenn ich seit ca. <del>drei</del> vier Jahren nicht mehr aktiv gewesen bin, um <del>meine künstlerische Ader wieder aufzutanken</del> zu arbeiten.</p>
<p>Weiter heisst es da:</p>
<blockquote><p>Diese Ernennung ist als eine Art Preis respektive Award gedacht und der von uns ernannte Künstler darf sich geehrt fühlen.</p></blockquote>
<p>Irgendwie süß. Aber geehrt fühle ich mich nichts desto trotz. Hätte gar nicht damit gerechnet, dass das Zeug überhaupt mal gefunden/gehört wird. Und schon gar nicht, dass die drei Titel da womöglich auch noch für gut befunden werden &#8211; denn einerseits sind das nun wirklich schon alte Tracks und andererseits auch nur ein bisschen Blabla mit absolut null Aussage. Wird wohl mal Zeit, wieder ein bisschen was Neues in&#8217;s Netz zu stellen. Dann aber lieber hier. Schau&#8217;n mer ma&#8230;</p>
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