Erik Range
Rekorde
Jugend trainiert für Olympia.
27 Jahre Hip Hop Geschichte in 48 Minuten
16. Feb
Hip Hop waren noch nie lächerliche Mittelstand-Kids in überteuerten Schlabberhosen, die einen auf Gangzta machen und cool sind, weil sie ein 2Pac-Poster an der Wand haben. Hip Hop war immer Ausdruck einer Kultur, einer Bewegung. Der Zusammenschluss der vier Elemente Rap, Breakdance, Graffiti und DJing, jedes für sich als Ausdruck eines Lebensgefühls. Für die einen die perfekte Beherrschung des Körpers, für die anderen eine Art Tagebuch auf Beats. Ein Ventil, um dem Alltag zu entkommen. Eine Alternative zu fehlenden Jugendzentren und/oder Beschäftigungen und Flucht aus der Perspektivenlosigkeit. Wo sich heute klischeebehaftete Ausfallschrittler gegenseitig fiese Blicke auf der Straße zuwerfen, um scheinbar nicht vorhandene Schwanzvergleiche auszufechten, da war man früher unter sich und seinesgleichen. Statt sich wegen Nichts oder Langeweile (oder um total Gangzta zu sein) zu battlen, hielt man früher in einer Art Interessengemeinschaft zusammen. Man bereiste gemeinsam Städte und Bühnen, führte einen gemeinsamen Kampf. Statt gegen Seinesgleichen eben gegen das System und Autorität.
DJ Jaguar Skills und Lord Basis Supreme präsentieren hier einen unglaublichen MegaMix aus 27 Jahren Hip Hop in höchster DJ-Kunst. Von 1979 bis 2006 geben sich hier die Sugar Hill Gang, Grandmaster Flash, Afrika Bambaata, Run DMC, Kool G., Eric B. & Rakim, der frühe LL Cool J, Dougie Fresh, De La Soul, Public Enemy, EPMD, Ice T, Dr. Dre und viele, viele, wirklich VIELE andere Top Artists die BPM-Klinke in die Hand.
1979-2006 – A Hip Hop Odyssey
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Spam Revisited
21. May

Da freut sich der virtuelle Briefkasten: kaum wurden dem heimischen Thunderbird für einige Wochen die Flügel zwecks Kontenzentralisierung im LAN gestutzt, sammeln sich itzund hunderte von Penisverlängerungen, Viagra-Angeboten, Casino-Einladungen, Sofort-Kredit-Offerten, Millionenverdienste von afrikanischen Kronprinzen, brisantes Infomaterial der Volksbank meine Sicherheit betreffend, Kündigungsschreiben meines (nicht existenten) Chefs, Mahnschreiben diverser (nicht existenter) Firmen, sehr verliebte (mir unbekannte) Chatbekanntschaften, zeigefreudige Damen mit besonders pneumatischer Oberweite, Angebote, Gelegenheiten, Sonderaktionen und natürlich die obligatorischen (nie bestellten) Newsletter aller Couleur.
13.185 eMails in rund vier Wochen der Zwangsabstinenz macht ca. 3.296 eMails pro Woche, ergo 471 Spams pro Tag. Das macht dann wiederum 20 Spams pro Stunde. Fluch und Segen der Technik. Und wer braucht eigentlich 1000 Penisverlängerungen? Mir persönlich würden da auch schon 100 zwei reichen, um ein drittes Standbein zu bewerkstelligen. Und wieso nimmt nicht mal jemand – gemäß dem Schneider-Prinzip – alle ungeprüften Sofort-Kredite in Anspruch, macht damit ein Vermögen und setzt sich unbekannt in’s Ausland ab, um fortan in Luxus zu schwelgen? Und wieso gibt es überhaupt noch Leute, die noch immer auf Spams reinfallen, so dass sich die Branche mehr Wachstum und vor allem auch mehr Macht und Einfluss denn je erfreut?
Immerhin gibt’s ja wenigstens noch kleine Lichtblicke, wenn auch nur als Tropfen auf dem heissen Stein Felsblock.
Aber zumindest läuft endlich der heimische Linux-Server mit Gateway, HTTP, FTP, Samba und allem drum und dran. Ohne GUI, nur Shell. Mein ganzer Stolz. Und vielen Dank auch an Herrn Kofler.
Firefox Memory Leak Rekord
23. Apr
Eine optimistische Lebenseinstellung ist eine schöne Sache: wenn man im Leben sonst nichts hat, freut man sich eben über ganz besonders herausragende Negierungen. So wie auch heute. Der Feuerfuchs, allgemein bekannt für seinen Speicherfraß, durfte wie jeden Tag Stunden der niederen Frondienste leisten – und lief wie beinahe täglich auch ohne Murren bei einer fast schon gewohnheitsmäßigen Speicherauslastung von ~100 MB.
Nach des Tages Last und getaner Arbeit jedoch zeigte sich der Rechner ungewöhnlich lahm und eher nachdenklich. Ein kurzer Blick in den Task Manager offenbarte nun folgendes Szenario:

Bescheidene 770+ MB für sechs offene Tabs? Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Es entbehrt übrigens nicht einer gewissen Ironie, dass der Firefox momentan versuchsweise mit der sogenannten Firefox-Speicher-Diät läuft.
Persönliche Spamrekorde
03. Feb
Mit den Jahren der persönlichen Be- und Vernetzung sammeln sich nach und nach zahlreiche eMail-Adressen für allerlei Zweckdienlichkeiten an. Die älteste der Privatadressen feiert dieses Jahr ihr 10jähriges Jubiläum, wird aber eigentlich nur noch auf Grund nostalgischer Romantik behalten. Die chronologisch folgende Adresse wiederum wird durchaus noch alle paar Jahrzehnte von “alten Bekannten” frequentiert oder probiert und fristet nun immerhin schon seit gut sieben Jahren ihr Dasein. Um diesen Umstand wiederum wissen inzwischen auch dutzende von wohlwollenden Produkt-Informations-Diensten, welche es nie versäumen, mich rechtzeitig über allerlei weltbewegende Neuigkeiten zu informieren.
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