Revisionen

Gesehen, gelesen, getestet, geschrieben.

Chronon Flash Game

Schön, dass es so etwas noch gibt. Da bin ich heute unversehens auf den Flash Game Planet gestoßen. Der Betreiber der Seite, , setzt in seiner Freizeit per Flash innovative Spielideen um, wie es sie so noch nicht gegeben hat. Nebst der absolut bemerkenswerten Grow-Serie, auf die ich in einem späteren Posting noch eingehe, fällt vor allem der neueste Geniestreich namens auf.

Simpel betitelt als “point & click adventure” gibt es hier allerdings einen besonderen Kniff: das Ganze spielt sich nämlich wie eine Art Butterfly-Effekt. Will heissen, die Aktionen, die ich um 09:05 Uhr ausführe, können in späteren Szenen zu völlig verschiedenen Auswirkungen führen. Der Protagonist wiederum aber kann sich beliebig in den Szenen, sprich Zeiten, bewegen und dort die Gegenstände manipulieren. Das Ziel ist es, den kleinen gelben Zwerg aus dem Käfig und natürlich aus der Behausung des Ungeheuers zu befreien, welches in der Zwischenzeit eine anstrengende 13 Stunden-Schicht verbringt und somit wohl Programmierer von Beruf sein dürfte. Um das Ganze aber noch ein wenig aufzupeppen stehen auch noch verschiedene Endszenarien zur Verfügung. Allerdings gibt es nur bei einem Happy End die volle Punktzahl.

Das Ganze mag auf Anhieb etwas gewöhnungsbedürftig bis verwirrend wirken, stellt sich aber wirklich als kleine Herausforderung – für den Kopf wie für die Maustaste – heraus. Die Spielversion, die als v0 (null) angegeben ist, lässt es bereits vermuten: bei chronon handelt es sich laut Autor um eine Versuchsversion, mit der er lediglich diese Art von Spiel austesten wollte. Das nächste Game soll bald schon erscheinen, noch viel toller sein und – das ist mitunter das Schönste daran – komplett kostenlos.

Wer EYEZMAZE monetär unterstützen möchte, damit er irgendwann – in diesem Falle völlig berechtigt – sein Hobby zum Beruf machen kann, der darf das gerne hier tun und erhält als Dankeschön noch ein kleines Bonus-Spielchen.

Nochmal der Direktlink: spielen.

Achim Schwarze: Kleine Brötchen.

Kleine BrötchenAchim Schwarze, Autor und Protagonist des Buches, hat Glück: endlich hat er seine wohlbezahlte Führungsposition bei einer Multimedia-Firma verloren und steht auf einmal als Loser da. Als Arbeitsloser, um genau zu sein. Dank der derzeitigen Situation in heimischen Landen ändern selbst über 100 Bewerbungen, Beziehungen und sonstige Bemühungen nichts an diesem Umstand. Doch was eigentlich einen finanziellen Super-GAU bedeuten sollte, entpuppt sich nach kurzer Zeit als – Zitat – großer, persönlicher Gewinn.
Mehr >