Erik Range
Zukunftsvision
Neues aus dem Morgen-Lande.
Multi-Input TouchScreen
11. Mar
Besonders Technikliebhabern dürfte die verwirrende, augenscheinlich jedoch intuitive Bedienung der Computer in Steven Spielberg’s Minority Report noch in Erinnerung sein. Per Datenhandschuh wimmelt und wuselt man Fenster und Informationen über räumlich projizierte Hologramme.
Nicht ganz räumlich projiziert, dafür aber ohne Datenhandschuh präsentiert sich der Multi-Input TouchScreen. Genauer gesagt nichts anderes als ein TouchScreen-Display, welches anstatt einem Input-Signal mehrere davon parallel prozessieren kann. Hört sich nicht unbedingt spektakulär an, sieht aber sehr danach aus:
Es empfiehlt sich übrigens, den Stream bis zum Ende anzuschauen.
Epic 2015
10. Mar
Eine neutrale Sichtweise der Zukunft speziell der Online-Medien stellen Robin Sloan und Matt Thompson mit ihrem Filmprojekt Epic 2015 vor. Inhaltlich wird vorab kurz die Entstehung des WWW angerissen und anschliessend die Rollen der Global Player Google, Amazon sowie auch Microsoft fokussiert. Kernpunkt ist hier vor allem der Wandel von Umgang und Bedeutung des neuen primären Wirtschaftsgutes, der Information. Die aktuellen Print- und visuellen Medien werden in ihrer Funktion mehr und mehr durch eine Verschmelzung in interaktiven Webpräsentationen abgelöst. Der User, einstmals paranoid ob des Big Brother-Verhaltens datensammelnder Internetservices, speist das Netz bereitwillig mit seinem wortgewordenen Lebensinhalt. Die leider heute schon all zu realistische Mär von Persönlichkeitsprofilen und der wirtschaftlichen Macht von Informationen, visioniert bis in das Jahr 2015.
Da die Originalfassung erweiterte sowie auch themenspezifische Englischkenntnisse erfordert und nicht jeder dieser mächtig ist, wurde die Präsentation von der Aperto AG absolut professionell übersetzt. Die Synchronisation übernahm hier Franziska Pigulla, besser bekannt als die Stimme von Scully aus Akte X.
Der langen Rede kurzer Sinn:
Epic 2015 auf Deutsch ansehen.
Zukunftsvisionen
09. Mar
160.000 Jahre alt sollen sie sein, die Gebeine der ältesten Funde des Homo Sapiens. Vor gerade mal 78 Jahren wurde das Ferntonkino erfunden, heute bekannt als der heimische Fernseher. Vor 47 Jahren behaupteten die Amerikaner, die erste Mauke auf den Mond gesetzt zu haben. Vor 24 Jahren hielt der C64 Einzug in Deutsche KillerKinderstuben, vor 13 Jahren schliesslich Systeme mit Intel’s Pentium. Im selben Jahr erblickte auch das World Wide Web, geboren im Schweizer CERN-Institut, das Licht der Welt. Bei Börsengang vor zwei Jahren schätzt man Google’s Plattenspeicher für die weltweit gesammelten Informationen auf 5 Petabyte (~5.629.499.534.213.120 Bytes bzw. ~5.242.880 GB). Letztes Jahr, 2005, ein Rekordjahr für Hurrikane sowie für Stürme gleichermaßen. Das globale Klima gerät zusehends ausser Kontrolle.
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